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Landesligist SV Hastenbeck verstärkt sich mit ehemaliger Bundesliga-Spielerin

Günthers neuer Tor-Jäger heißt Kerstin

Hastenbeck. Bundesliga-Flair am Reuteranger! Kerstin Jäger (29), die letzte Saison noch das Trikot des Fußball-Zweitligisten SV Meppen trug, verstärkt ab sofort den SV Hastenbeck. Ohne Frage eine echte Bereicherung für den Frauen-Landesligisten. Und das findet auch Trainer Jens Günther: „Sie ist eine Riesenverstärkung.“ Obwohl die Mittelfeld-Allrounderin erst seit drei Wochen bei der Mannschaft ist, „fühlt sie sich schon als Teil des Teams“, hat Günther festgestellt. Gemeinsam mit Bianca Lity, der Taktgeberin in Hastenbecks Offensive, ging Jäger schon in Meppen erfolgreich auf Torejagd. Die kehrte bereits in der Hinrunde an ihre alte Wirkungsstätte zurück, um ihre Karriere am Reuteranger ausklingen zu lassen. Jetzt lockte sie mit ihrer Ex-Teamkollegin eine weitere Offensivkraft zum SV Hastenbeck. Im Sommer trainierte die Zahntechnikerin aus Hannover zum ersten Mal beim Landesligisten mit, nun ist der Wechsel endgültig perfekt. Und fest steht: Kerstin Jäger bringt jede Menge Erfahrung mit und wird für neuen Schwung in der Hastenbecker Offensive sorgen. Schon vor ihrem Engagement in Meppen stopfte sie beim Mellendorfer TV in der 2. Liga die Löcher im Mittelfeld. Auch für den FFV Neubrandenburg in der Regionalliga und den Verbandsligisten TSV Goldberg war die Offensivkraft bereits im Einsatz. Außerdem gehörte sie einst in der Jugend (U15 bis U21) zur Landesauswahl von Mecklenburg-Vorpommern.

veröffentlicht am 03.02.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 15:21 Uhr

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Autor:

Moritz Muschik

Aber nicht nur als Spielerin hat die 29-Jährige viel um die Ohren. 2009 übernahm die Allrounderin den Trainerjob an der Fußballschule Barsinghausen. Seit letztem Jahr gibt sie ihre Erfahrung auch an die NFV-Mädchen weiter. Kehren nun mit Kerstin Jäger und Bianca Lity auch die erfolgreichen Regional- und Oberliga-Zeiten nach Hastenbeck zurück? Zumindest in dieser Saison ist der Aufstieg wohl kein Thema mehr. Denn vor dem Start in die Rückrunde gegen Germania Helstorf am 1. März ist der SVH mit 22 Zählern Vierter. Und 14 Punkte Rückstand auf den souveränen Spitzenreiter PSV Hildesheim sind nur schwer aufzuholen. „Der PSV ist für uns nicht mehr erreichbar“, räumt Trainer Jens Günther ein. Daher ist jetzt der noch im Blickfeld liegende zweite Platz das neue Saisonziel. Dennoch ist der Coach mit der Hinrunde zufrieden: „Für uns ist es super gelaufen. Das hätte ich so nicht unbedingt erwartet.“ Ohnehin ist im Kampf um die oberen Landesliga-Plätze noch alles drin. „Die Meisterschaft kommt dieses Jahr vielleicht noch zu früh. Aber Platz zwei haben wir im Visier“, schaut auch Kapitänin Madeline Piel nach vorne.

Und möglicherweise gelingt dem SV Hastenbeck ja noch der große Coup im Bezirkspokal. Da stehen Piel und Co. im Halbfinale. Auch Tabellenführer Hildesheim ist noch im Rennen. „Vielleicht können wir sie da noch mal ärgern“, orakelt der Coach mit einem dezenten Augenzwinkern.

Fakt ist: Auch wenn die Rückkehr in die Oberliga in diesem Jahr kein Thema mehr ist, sind die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft gestellt. Günthers neuer Tor-Jäger Kerstin könnte mit Bianca Lity zu einem Eckpfeiler in der jungen Mannschaft werden.

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  • Jens Günther


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