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Heimspiele für SV Hastenbeck und Eintracht Hameln / SC Diedersen gegen 96

Grupe fällt aus – Schmalz springt ein

Fußball (ako). Die Oberliga-Frauen des SV Hastenbeck empfangen am Sonntag (13 Uhr) den PSV Hildesheim am Reuteranger. Der PSV ist stark in die Saison gestartet und hat zuletzt mit überzeugenden Siegen gegen Ahlten und Upen aufhorchen lassen. Trotzdem geht das Team von Trainer Detlef Genge gegen den Tabellenvierten selbstbewusst in die Partie:

veröffentlicht am 23.09.2011 um 18:19 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

Fußball (ako). Die Oberliga-Frauen des SV Hastenbeck empfangen am Sonntag (13 Uhr) den PSV Hildesheim am Reuteranger. Der PSV ist stark in die Saison gestartet und hat zuletzt mit überzeugenden Siegen gegen Ahlten und Upen aufhorchen lassen. Trotzdem geht das Team von Trainer Detlef Genge gegen den Tabellenvierten selbstbewusst in die Partie: „Wir wollen uns mit einem Heimsieg in der oberen Tabellenhälfte festsetzen“, sagt Genge, der insbesondere vor Torjägerin Sara Raulfs („Sie ist die Schlüsselspielerin im Hildesheimer Angriff“) großen Respekt hat. Nach dem Motto „Angriff ist die beste Verteidigung“ will der SVH die Hildesheimer nach Möglichkeit bereits in der eigenen Hälfte unter Druck setzen, um das Hildesheimer Angriffsspiel gar nicht erst zur Entfaltung kommen zu lassen. Verzichten muss Hastenbecks Coach Detlef Genge nur auf Urlauberin Caroline Schulz.

Hinten top, vorne flop! In der Frauen-Landesliga konnte Eintracht Hameln in vier Spielen lediglich viermal treffen. Zwar ließ man zugleich hinten sehr wenig zu, doch im Heimspiel gegen den TuS Sulingen (Sonntag, 11 Uhr) soll der Knoten in der Offensive endlich platzen. „Die ganze Mannschaft kann Tore schießen, jedoch wollen wir es vor dem Kasten dann immer wieder zu schön machen“, kritisiert Trainer Markus Mende die fehlende Schnörkellosigkeit. Ein Extralob erhält dafür die Defensivabteilung: „Mit Annika Bothe sowie den beiden Neuzugängen Romina Watts und Ann-Kathrin Gaulke ist unsere Verteidigung absolut im Soll.“ Mit dem Ausfall von Schlussfrau Jaqueline Edeler wird jedoch am Sonntag auch das Abwehbollwerk geschwächt sein. Wer für Edeler das Tor hüten wird, steht noch nicht fest.

Auf Stammtorhüterin Shari Grupe muss am Sonntag (11 Uhr) auch der SC Diedersen verzichten, wenn es zu Hannover 96 geht. Mit Saskia Schmalz steht beim Aufsteiger aber schon ein Ersatz bereit. „Sie hütete schon gegen Bückeberge unser Tor und hat ihre Sache sehr gut gemacht“, sagt SC-Coach Alexander Stamm, der keine Angst hat, bei einer Niederlage in den Abstiegskampf zu geraten. „Ich bin absolut davon überzeugt, dass wir 96 schlagen können.“ Neben der Nummer eins können auch Lea Brandt und Lara Kaller nicht auflaufen. Außerdem ist der Einsatz von Marie Rohde fraglich.

Wenn Mario Reinhold sich die Bezirksligatabelle anschaut, kann er es kaum fassen. Mit einem so guten Saisonstart hatte selbst der Trainer von Inter Holzhausen nicht gerechnet. Und mit einem Sieg gegen den FC Boffzen 08 wäre heute sogar die Tabellenführung drin. „Das ist natürlich ein zusätzlicher Ansporn für uns.“ Eine düstere Atmosphäre herrscht hingegen beim Mitaufsteiger MTV Lauenstein vor der Partie gegen BW Hildesheim (Sonntag, 11 Uhr). „Im Moment ist einfach der Wurm drin“, meint Teamsprecher Alexander Weber. Mit nur einem Punkt und 14 Gegentreffern belegt der MTV zurzeit nur den vorletzten Rang. „Wir müssen jetzt einfach zusehen, dass wir endlich mal die drei Punkte holen, auch wenn es gegen Hildesheim sehr schwer wird“, so Weber. Zudem fallen verletzungsbedingt Eileen Paetz sowie Mara Looft und Lara Fahncke definitiv aus.

Tabellenführer ist momentan der TSV Nettelrede. Das soll auch so bleiben. Morgen um 11 Uhr spielen die Grönjer beim SC Hemmingen-Westerfeld: „Unser Trainer will natürlich jetzt, dass wir uns auf den ersten Platz festsetzen und nicht mehr verdrängt werden“, meint Angreiferin Maike Schwekendiek. „Bei uns läuft es momentan nahezu optimal. So kann es weitergehen.“



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