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Fußball: 1:0-Siege für Halvestorf und Lachem / Pleiten für Aerzen, Afferde und Salzhemmendorf

Goldenes Tor – Bierwirth gibt einen aus

BEZIRK HANNOVER. Wer lange genug wartet, der wird irgendwann auch belohnt. Klappt zwar nicht immer, in diesem Fall aber schon. Und so kam Trainer Tarik Önelcin beim zähen Bezirksliga-Duell gegen Aufsteiger SC Rinteln dann noch zu seinem erhofften Freudensprung.

veröffentlicht am 26.08.2018 um 19:26 Uhr

Ratlos nach der Niederlage gegen Enzen: Der Aerzener Eduard Mittelstedt. Foto: nls
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Die drohende Nullnummer war durch den späten Treffer von Tayfun Dizdar (78.), der einen Kopfball genau im Torwinkel platzierte, gerade noch einmal abgewendet worden. „Das war ein sehr schwieriges Spiel gegen eine kompakte Mannschaft. Ich bin heilfroh, dass wir doch noch die Lücke gefunden haben“, war Lachems Trainer die Erleichterung über den zweiten Saisonsieg dann auch anzumerken. Ein Lob gab es noch für Torhüter Frederick Quindt, der sich bei einigen gefährlichen Rintelner Kontern nicht aus der Ruhe bringen ließ.

MTSV Aerzen – SW Enzen 2:4 (1:2). Die Niederlage fiel für Aerzens Sprecher Karsten Hoppe keinesfalls unverdient aus: „Wir haben einfach schlecht gespielt, waren sehr fahrig und hatten zu viele Fehlpässe. Nur in den letzten zehn Minuten haben wir richtig Fußball gespielt.“ Das war aber zu spät. Besser machte es der Aufsteiger, für den Marius Zeckel (35.), Leon Horstmann (37.), Renke Mücke (52.) und Niklas Thiemann (64.) jubeln durften. Mohamed Safwan (43.) und Marcello Blümel (85.) trafen für den MTSV. Pech hatte Marius Pieper (65.), der nur den Pfosten anvisierte.

SSG Halvestorf – SV Gehrden 1:0 (1:0). Mehr als einen Treffer hatte die Partie am Piepenbusch auch nicht verdient. „In der ersten Halbzeit musste keiner der beiden Torhüter Angst haben. Torchancen waren absolute Mangelware“, schilderte der SSG-Pressesprecher den eher müden Kick. Nach der Pause nutzte Jan Bierwirth (61.) einen Strafstoß – Jannik Schmidt war gefoult worden – zum Tor des Tages – und gab damit praktisch auch einen aus. „Den Vorsprung haben wir dann auch ganz gut verteidigt“, lobte Büchler. Spätestens an der Strafraumgrenze endeten alle Versuche der eher harmlosen Gäste.

Eintracht Afferde - TSV Luthe 1:2 (1:0). Keine Punkte und auch noch eine Rote Karte für Torhüter Moritz Muschik wegen einer angeblichen Notbremse. Eintracht Afferde war bedient, aber vor allem Muschik. „So etwas habe ich noch nie erlebt. Das war eine absolute Fehlentscheidung. Selbst der Gegner hat das nach dem Spiel zugegeben. Damit wurden wir aus dem Spiel genommen“, ärgerte er sich über seinen unfreiwilligen frühen Duschgang in der 60. Minute. Kurz darauf sorgte Markus Stockum (70.) mit dem 2:0 für die Vorentscheidung aus Luther Sicht. Tim Köhler (20). hatte bereits vorgelegt. Der Afferder Anschlusstreffer von Jan Lange (80.) kam zu spät. Zuvor hatte Torjäger Jörn Heinzelmann per Kopf nur den Pfosten getroffen.


BW Salzhemmendorf - SC Harsum 1:5 (0:3). Der Heimvorteil scheint sich langsam zum Fluch für Salzhemmendorf zu entwickeln. Auch im vierten Versuch in Serie blieb der erhoffte erste Sieg Utopie. Bereits zur Pause hatten Nico Borgwardt (30.), Adrian Wohlfahrt (33.) und David Dannenberg (43.) für klare Verhältnisse gesorgt. Tim Brokopf (56./83.) erhöhte danach noch mit einen Doppelpack. Zwischenzeitlich gelang Tim Geffert (74.) wenigstens noch der Ehrentreffer. Den hatte zuvor schon Kapitän Malte Fitzner 60.) auf dem Fuß, doch er verschoss einen Elfmeter. Nun ist Salzhemmendorf nicht nur Tabellenletzter – sondern mit bereits 15 Gegentoren auch die „Schießbude der Liga“.



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