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Dreier-Pack beim 5:1 in Salzhemmendorf / Spannung Trumpf im Titelrennen

Gigers Derby-Gala

Hameln-Pyrmont. Deftige Niederlage für Salzhemmendorf im Nachbar-Duell der Fußball-Kreisliga gegen Lauenstein. Trotz der 1:5-Pleite bleibt das Team von Trainer Oliver Bock aber noch im Titelgeschäft. Spitzenreiter Afferde besiegte Hemeringen mit 2:0 und Bisperode kam kampflos gegen Grohnde zu drei Punkten.

veröffentlicht am 24.04.2016 um 14:37 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:49 Uhr

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Was für ein Tag für den Fußball-Kreisligisten MTV Lauenstein. Der unerwartet deutliche 5:1-Derbytriumph in Salzhemmendorf fühlte sich an wie Weihnachten und Ostern auf einmal. Zumindest für die Mannschaft von Trainer Stephan Schröer hätte das ewig junge Prestige-Duell wohl nicht besser enden können. Mann des Spiels war Angreifer Frederick Giger, der den Ostkreisrivalen mit drei Treffern (8./70./71.) fast im Alleingang in die Knie zwang. Auch der ebenfalls gut aufgelegte Marcel Lemke (45.) und Linus Zorn (54.) ließen sich nicht zweimal bitten. Für die an diesem Tag völlig desolat auftretende Bock-Elf gelang Niko Wiegmann (85.) erst in der Schlussphase noch der Trosttreffer. Kurios: Auch wenn diese gewiss nicht einkalkulierte Niederlage im Titelrennen wohl besonders schmerzt, hat Salzhemmendorf angesichts von nun vier Heimspielen in Serie noch immer alle Trümpfe in der Hand. Denn mit dem TSV Bisperode und Spitzenreiter Eintracht Afferde müssen auch noch die beiden Hauptkonkurrenten um den Aufstieg auf dem Sportplatz an der Saale antreten.

In der schwachen Verfassung vom Lauenstein-Spiel, die der enttäuschte Co-Trainer Karsten Fitzner als „inakzeptabel“ bezeichnete, wird aber auch gegen Bisperode und Afferde nichts zu erben sein. „Das Leben geht dennoch weiter“, stellte Fitzner fest und sieht den kommenden Aufgaben trotzdem nicht ohne Zuversicht entgegen. Denn auch er weiß, dass der Kreisliga-Spielplan in der spannenden Endphase noch weitere Kracher zu bieten hat. So stellt sich der neue Tabellenzweite Bisperode am letzten Spieltag noch in Afferde vor und muss auch beim „Favoritenschreck“ Lauenstein antreten. Da kann also noch viel passieren in der Beletage der 8. Liga. Und das der TSV, wie gegen Grohnde im Schlussspurt noch einmal kampflos zu drei Punkten kommt, wird sich sicherlich nicht wiederholen. „Ich hatte nur sieben gesunde Spieler, da hätte es keinen Sinn gemacht, anzutreten“, gab Grohndes leidgeprüfter Trainer Axel Marahrens den Stand der Dinge wieder. Ob er auch in der neuen Saison am Patweg noch auf der Bank sitzen will, steht nach so einem sportlichen Offenbahrungseid in den Fußball-Sternen.

Von allen drei Spitzenteams hat aber immer noch Eintracht Afferde die besten Karten. Auch wenn sich der Tabellenführer diesmal beim 2:0-Sieg gegen Hemeringen schwertat und erst Lennart Rohloff (90.) mit dem Schlusspfiff alle Sorgenfalten auf der Stirn von Trainer Dietmar Harland wieder glättete. Sein Sohn Jörn (32.) hatte den Branchen-Primus in Führung gebracht.

Das Restprogamm der Spitzenklubs:

1. Eintracht Afferde: FC Latferde (A), TSV Grohnde (H), BW Salzhemmendorf (A), TSV Bisperode (H).

2. TSV Bisperode: Salzhemmendorf (A), Bad Pyrmont II (H), MTV Lauenstein (A), Bad Münder (H), Afferde (A).

3. BW Salzhemmendorf: TSV Bisperode (H), Bad Münder (H), Eintracht Afferde (H), Bad Pyrmont II (H). ro



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