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BW Salzhemmendorf - MTV Lauenstein 1:2 (1:0) 

Giger mit „Lucky Punch“ im Ostkreisderby

SALZHEMMENDORF. Überraschung im Kreisliga-Derby! Durch einen knappen 2:1-Auswärtserfolg gegen BW Salzhemmendorf klettert der MTV Lauenstein vorerst auf den achten Tabellenrang.

veröffentlicht am 21.09.2019 um 00:00 Uhr
aktualisiert am 21.09.2019 um 21:00 Uhr

Vor einer wahren Derbykulisse starteten dabei beide Kontrahenten zerfahren in die Partie und brauchten eine Weile, um Sicherheit im Spielaufbau zu bekommen. Nach fünf gespielten Minuten setzte sich Marcel Vönöky auf der linken Außenbahn stark durch. Seine Hereingabe verpasste Timo Renziehausen in der Mitte nur um Haaresbreite. Es dauerte danach bis zur 22. Minute, ehe „Solte“ zu seiner ersten richtigen Torchance kam. Tim Geffert scheiterte frei durch an MTV-Schlussmann Lukas Plewe, ehe Liemants Schuss nach dem Abpraller noch entscheidend zur Ecke abgefälscht wurde. Zwei Minuten später war es dann soweit: Bei einem schnell ausgeführten und flach hereinbrachten Freistoß schaltete Salzhemmendorfs Kapitän Malte Fitzner am schnellsten und sorgte für die umjubelte Führung der Hausherren zur Halbzeit. Dabei hatten die Gäste in Person von Pascal Debertolo kurz vor dem Halbzeitpfiff noch die Chance zum Ausgleich, als sein Kopfball nach einer Ecke nur knapp über das Gehäuse ging. Im zweiten Durchgang nahm die Partie dann richtig an Fahrt auf: Es war die Schröer-Elf, die druckvoll aus der Pause kam und auf den zweiten Treffer drängte. Zwei Minuten nach Wiederanpfiff tauchte Fitzner frei durch vor Plewe auf, setzte das Leder aber nur an die Latte. Den von dort abgeprallten Ball nahm Tim Geffert noch per Kopf – doch klärte Lauenstein das Leder auf der Linie. Sechs Minuten später zeigten sich die Gäste dagegen eiskalt: Nach einem Aufbaufehler von Salzhemmendorf bediente Sören Kichenbauer Teamkollege Marcel Vönöky, der das Leder trocken ins lange Eck zum umjubelten 1:1-Ausgleich verwertete. Dieser Treffer schmeckte der Schröer-Elf gar nicht, die in der Folge wütend reagierte und gegen tief stehende Lauensteiner auf die erneute Führung drängte. Direkt nach dem Ausgleich fand Tim Geffert in Lauensteins Keeper Plewe seinen Meister. Wenig später setzte der „Youngster“ nach einem Freistoß von Hendrick Eickhoff einen Kopfball knapp daneben. Zwölf Minuten vor dem Ende ließ Yannick Hannen im Mittelfeld drei Leute stehen, bediente „Torgarant“ Marcel Tost, dessen Abschluss in höchster Not noch geblockt wurde. Die schwache Chancenverwertung der Hausherren sollte sich noch rächen: Wie aus dem Nichts war nach einer flachen Hereingabe „Torjäger“ Frederick Giger auf der anderen Seite zur Stelle und drehte die Partie mitten in „Soltes“-Offensivdrangphase. Als im letzten Akt, nach einem langen Freistoß, drei Leute von Salzhemmendorf am langen Pfosten das Leder um Haaresbreite verfehlten, nahmen eiskalte Lauensteiner im zweiten Durchgang die drei Punkte mit auf die kurze Heimreise. „Die Enttäuschung ist heute riesengroß. Wir haben uns heute selbst geschlagen, in entscheidenden Phasen nicht getroffen und den Gegner durch eigene Fahrlässigkeit im Spiel immer wieder stark gemacht. So ist Lauenstein der verdiente Sieger“, ärgerte sich Salzhemmendorfs Heiko Schröer über die vermeidbare Niederlage im Prestigeduell der Nachbarn.  Tore: 1:0 Malte Fitzner (34.), 1:1 Marcel Vönöky (53.), 1:2 Frederick Giger (82.). 



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