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Bezirksligist Eintracht Exten mit Trainer Günter Buchholz auf dem Hagen / SpVgg. Bad Pyrmont spielt in Bevern

Germanen-Trainer Sölla hat gegen „Auge“ alles im Blick

Fußball (kf). Nach dem ersten Saisonsieg in Sachsenhagen ist die Situation beim Bezirksligisten Germania Hagen für Trainer Dirk Sölla ähnlich wie beim Turnen am Reck.

veröffentlicht am 23.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

„Wir müssen den Schwung vom letzten Spieltag mitnehmen, wenn wir weiter nach oben kommen wollen“, sagt Sölla, der vor dem wichtigen Heimspiel gegen Eintracht Exten, das am Sonntag (15 Uhr) am Aechternbusch steigt, alles im Blick hat.

Mit dem ersten Sieg vor heimischer Kulisse können die Hagener mit der Eintracht gleichziehen. Doch mit dem Abwehr-Duo Hauke Martensen und Marco Pompa fehlen in der Defensivabteilung zwei wichtige Leistungsträger. Dazu stand der Einsatz von Bashkim Gutaj und Marvin Strobl gestern noch auf der Kippe. Im Tor steht nach seiner Kapselverletzung wieder Niklas Frye. Für Sölla ist erst einmal Ruhe erste „Spielerpflicht“, denn zu oft agierte seine Mannschaft in der Offensive zu hektisch. „In der Vorwärtsbewegung dürfen wir nicht so leicht die Bälle verlieren. Dadurch haben wir einige unnötige Gegentore kassiert“, hat er in unangenehmer Erinnerung. Sölla weiß auch, dass am Sonntag mit Schönspielerei nicht viel zu holen sein wird. Bei Extens Trainer Günter „Auge“ Buchholz ist erst einmal Kampf angesagt. Für seinen Kollegen Dirk Sölla nichts Neues, denn er kennt den Eintracht-Coach noch aus seiner aktiven Zeit. In der 4. Liga haben die beiden so manchen Strauß gegeneinander ausgefochten. Sölla als Techniker im Mittelfeld der SpVgg. Bad Pyrmont, und „Auge“ mit bekannt rustikaler Gangart als Verteidiger beim TuS Hessisch Oldendorf.

Der Tabellenzweite SpVgg. Bad Pyrmont tritt ebenfalls am Sonntag (15 Uhr) beim Schlusslicht MTV Bevern an. „Wenn man da verliert, ist man der Depp“, sagte Trainer Reinhard Loges. „Aber allein Bruder Leichtsinn kann uns Punkte kosten“, machte er seinen Spielern deutlich. Gefragt ist am Burgberg deshalb vor allem Geduld, denn Loges ist sich sicher, dass der Aufsteiger aus Bevern „mit Mann und Maus verteidigen wird“. Dazu erwartet der Trainer mehr Konzentration im Angriff, denn in den letzten Spielen wurde zu leichtfertig mit guten Chancen umgegangen. Die Pyrmonter können in Bestbesetzung auflaufen, auch Christopher und Danny Loges sind wieder dabei. Allein Sebastian Schmidt ist angeschlagen.

Günter Buchholz. aro


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