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7:0 in Hagenburg / Verletzung von Skorski trübt Pyrmonter Freude

Gerigk rotiert zum Dreierpack

Fußball (aro). Pyrmonts Spielertrainer Philipp Gasde war trotz des klaren 7:0-Erfolges gegen Bezirksliga-Schlusslicht TSV Hagenburg nicht ganz zufrieden, denn der Sieg der Spielvereinigung hätte seiner Meinung nach zweistellig ausfallen müssen.

veröffentlicht am 04.11.2012 um 10:21 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:41 Uhr

In dem David-gegen-Goliath-Duell nutzte der Bezirksliga-Tabellenführer die Gelegenheit zu rotieren. So rutschten für Torjäger Christopher Loges und Mittelfeld-Motor Steve Diener diesmal Lukasz Skorski und Felix Gerigk, der mit seinem Dreierpack zum Matchwinner wurde, in die Startelf. Die Partie war genau so einseitig wie das klare Ergebnis vermuten lässt: Die Zuschauer sahen 90 Minuten Einbahnstraßen-Fußball. Hagenburg hatte nur zwei nennenswerte Torchancen gehabt: eine in der ersten Halbzeit und eine in der zweiten, als ein TSV-Spieler den Ball an die Latte köpfte. Das war’s. Hagenburgs neuer Coach Thorsten Westenberger hatte vor seinem Debüt zwar große Töne gespuckt, aber unterm Strich war seine Elf chancenlos und mit dem Ergebnis noch gut bedient. Ein Extralob von Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann bekam Felix Gerigk: „Felix hat seine Chance genutzt und ein richtig gutes Spiel gemacht“, so Begemann. Das 4:0 von dem jungen Stürmer sei ein Traumtor gewesen: ein strammer Schuss von der Strafraumgrenze – direkt unter die Latte. Die Freude über den Sieg trübte die Verletzung von Lukasz Skorski, der laut Begemann in der Schlussminute „brutal gefoult“ wurde und für das Nachholspiel in Degersen auszufallen droht: „Da hätte der Schiri Rot geben müssen.“ Die Tore für Pyrmont erzielten Felix Gerigk (8., 32., 59.), Andrzej Matwijow (18., 29.), Daniele Luggeri (53.) und Steve Diener (89.).

SpVgg. Bad Pyrmont: Stefan Schmidt, D. Loges, Pape, Gasde (68. Berger), Tyler, Nehrig, Sebastian Schmidt, Luggeri (55. C. Loges), Skorski, Matwijow (55. Diener), Gerigk.

Zwei Pyrmonter Stürmer mit Torjägerinstinkt: Christopher Loges (links) und Felix Gerigk hatten auch in Hagenburg Grund zum Jubeln.

Foto: aro



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