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Nostalgiespiel für Pyrmonts „Dauer(b)renner“ Konrad Schenk

Für „Konny“ schnüren sie heute noch einmal ihre Fußballschuhe

Fußball (kf). Im Pyrmonter Stadion an der Südstraße weht heute noch einmal Nostalgie über den Platz. Mehr als 30 Fußballer aus den guten, aber auch schlechteren Zeiten der Spielvereinigung laufen um 19.30 Uhr zu einem munteren Traditionsspiel auf. Dazu trifft man sich aber nicht ohne Grund. Konrad Schenk wird nicht nur 60 Jahre alt, der „alte Haudegen“ trägt auch schon seit mehr als fünf Jahrzehnten das Trikot der Spielvereinigung, mit der er alle Höhen und Tiefen miterlebte. Die Aufstiege von der Verbandsliga bis in die Amateur-Oberliga Nord, aber auch Anfang der 80er Jahre den Neustart in der 1. Kreisklasse. Für Konrad Schenk war der Rückzug damals kein Grund die Schuhe an den Nagel zu hängen. Im Gegenteil, er drückte weiterhin mächtig auf die Tube und trug maßgeblichen Anteil daran, dass sich die Spielvereinigung früh in die Bezirksklasse zurückmelden konnte.

veröffentlicht am 04.08.2011 um 22:04 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 17:41 Uhr

Vom Fußball hat er sich bis heute nicht trennen können. In der Altliga ärgert er immer noch seine Gegenspieler. Doch Konrad Schenk hat dazu eine zweite sportliche Liebe gefunden – das Tennisspielen. Auch am Netz ist er nur schwer zu bezwingen. Denn sein Motto ist stets das gleiche: „Wenn ich auf den Platz gehe, will ich auch gewinnen.“

Wenn heute Abend der Ball an der Südstraße rollt, schnüren zahlreiche ehemalige Größen noch einmal ihre Fußballschuhe. So Andreas und Michael Loges, Dieter Ovcharovich, Lutz Beyer, der inzwischen zum Langstreckenlauf umgestiegene Heiner Schultz, Robert Lippert und Udo Defitowski. Selbst Oliver Henze, Rainer Klenke, Detlev Pichel oder Rüdiger Recker ist der Weg nach Bad Pyrmont nicht zu weit. Und alle Spieler werden taktisch noch einmal bestens eingestellt, denn mit Winfried „Winne“ Voeste, Heinz „Kanne“ Brannolte, Dieter Hergert und Werner Brachmann sollen gleich vier ehemalige Trainer, unter denen Konrad Schenk einst an Südstraße trainierte, an der Seitenlinie stehen. Das Ergebnis dürfte zweitrangig sein. Vor allem freuen sich die Akteure auf die „dritte Halbzeit“, denn da gibt es viel, und sicher so manches Anekdötchen, zu erzählen.



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