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Fußball: Pyrmonts Coach Odonkor: „Sind auf dem richtigen Weg“ / Tündern ohne Venten

Frust verdaut

BEZIRK HANNOVER. Der Frust ist verdaut: Nach der bitteren 3:4-Niederlage in Bückeburg richtet Pyrmonts Coach David Odonkor vor dem Landesliga-Heimspiel gegen Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld den Blick nach vorn: „Wir sind auf dem richtigen Weg.“

veröffentlicht am 06.09.2018 um 19:47 Uhr

Nachdenklich: Pyrmonts Coach David Odonkor. Foto. nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite
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In David Odonkor kochte es, als er am vergangenen Sonntag nach Spielende mit leerem Blick einsam am Mittelkreis stand. „Dieses Spiel hätten wir nicht verlieren dürfen. Ohne unsere permanenten Fehler gewinnen wir hier – und zwar glatt“, ärgerte sich Bad Pyrmonts Landesliga-Coach nach der bitteren 3:4-Niederlage in Bückeburg. Der Grund für Odonkors Enttäuschung: Seine Elf hatte gegen den VfL Bückeburg durch einen lupenreinen Hattrick von Neuzugang Pascal Hannibal, der seine ersten drei Landesliga-Tore erzielte, einen 0:3-Rückstand aufgeholt. Zum Punktgewinn reichte es trotzdem nicht. Die Odonkor-Elf verlor am Ende noch mit 3:4. Nur eine Minute nach dem 3:3 fiel Bückeburgs Siegtreffer. Was Odonkor besonders ärgerte, waren die „dummen Fehler“, die zu den Gegentoren geführt haben. Und die nutzte der VfL eiskalt aus. Die unglückliche Niederlage hat Pyrmonts Coach inzwischen verdaut, sein Blick richtet sich vor dem schweren Heimspiel gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer SC Hemmingen-Westerfeld nach vorn. Mit der Zwischenbilanz (7 Punkte nach fünf Spieltagen) kann der Tabellenneunte zwar nicht zufrieden sein, aber die sportliche Entwicklung stimmt: „Wir sind auf einem guten Weg“, so Odonkor. Die zuletzt gezeigten Leistungen machen zumindest Hoffnung, dass Pyrmont am Sonntag auch dem Tabellenführer Paroli bieten kann, der mit fünf Siegen in Serie in die neue Saison gestartet ist. Dementsprechend groß ist der Respekt von Odonkor: „Hemmingen ist natürlich ein sehr starker Gegner. Sie haben einige Oberliga-Spieler dazubekommen, 14 Tore geschossen und dazu erst drei Gegentore kassiert. Sie haben einen Lauf.“ Trotzdem traut Pyrmonts Coach, der am Sonntag auf Dominic Meyer verzichten muss, seiner Elf zu, den Favoriten zu ärgern.


Tünderns André Venten nach Platzverweis gesperrt


Wie effektiv der SC Hemmingen-Westerfeld ist, bekamen zuletzt Tünderns Landesligakicker bei der 1:2-Auswärtsniederlage zu spüren. Weil André Venten in der Schlussminute eine Rote Karte kassierte, wird er Tündern am Samstag (16 Uhr) im Heimspiel gegen den TV Stuhr fehlen. Vom Papier her eine durchaus lösbare Aufgabe für die Elf von Trainer Siegfried Motzner, die nach dem guten Saisonstart zuletzt zwei knappe Niederlagen gegen Bückeburg (0:1) und Hemmingen (1:2) kassierte. Denn der noch sieglose Aufsteiger aus dem Bremer Vorort Stuhr ist miserabel in die Saison gestartet und nach fünf Spieltagen mit nur einem Punkt und 4:14 Toren Tabellenvorletzter. Ein Heimsieg ist somit fast schon Pflicht. awa/jö

Gesperrt: André Venten Foto: mo
  • Gesperrt: André Venten Foto: mo


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