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Bezirksliga: SSG nach 1:2 in Tündern auch in Lachem unter Druck

Fröhliche Ostern ohne Nachbarschaftshilfe

BEZIRK HANNOVER. Derbystimmung ohne Nachbarschaftshilfe bestimmen Ostern das Nachholprogramm der Fußball-Bezirksliga. Nur Spitzenreiter HSC Tündern kann sich an den Feiertagen entspannt zurücklehnen. Denn die Ostereier sammelte das Erfolgsteam bereits mit einem 2:1-Heimsieg gegen die SSG Halvestorf ein.

veröffentlicht am 14.04.2017 um 17:35 Uhr

Starker Rückhalt: Lachems Torhüter Artur Wesner. Foto: nls
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Nach den 1:0 durch Marc-Robin Schumachers (29.) sorgte Tim-Niclas Schumachers (82.) mit der 2:0-Führung dafür, dass das Toreschießen bei den Blau-Weißen zu einer reinen Familienangelegenheit wurde. Für die weiterhin auf dem Relegationsplatz festhängenden Halvestorfern konnte Julian Maaß (90.) nur noch verkürzen.

So geht in Sachen Abstiegskampf, den Halvestorfs Fußballer schon seit Jahren nicht mehr live miterlebt haben, der Kick auf dem derzeit äußerst schmalen Grat (Sa., 16 Uhr) vor der Haustür weiter. Da dürfte es Gastgeber SV Lachem aber schwerfallen, den Gästen vom Piepenbusch die „fröhlichen Ostertage“ mit drei Punkten zu versüßen. Von Nachbarschaftshilfe will auf dem Sportplatz am Haarwege niemand etwas hören. Schließlich strebt Trainer Tarik Önelcin weiterhin den zweiten Tabellenplatz an. Deshalb ist für die Elf um Torwart Artur Wesner jeder Punktverlust tabu. Daran ändert sich auch am Ostermontag nichts, wenn der MTSV Aerzen (15 Uhr) den Gang ins Weserdorf antreten muss. Zumindest einen Punkt will der MTSV (Sa., 16 Uhr) aber von der SV Alfeld mitbringen.

Gefragt sind Ostern auch die spielerischen und vor allem die konditionellen Qualitäten beim TSV Bisperode und bei Germania Hagen, denn auf beide Vereine wartet ebenfalls ein Doppeleinsatz.
TSV Bisperode: Vor den beiden Auftritten im Pappelstadion sind beim Rang-14. Spekulationen in Sachen Klassenerhalt überflüssig. Wenn die Elf von Trainer Paul Bicknell tatsächlich noch den Kopf aus der Schlinge ziehen will, zählen nur Siege. Der erste (Sa., 16 Uhr) gegen Schlusslicht MTV Bevern, der zweite (Mo., 14 Uhr) gegen die SpVgg. Hüddessum/Machtsum.
Germania Hagen: Die Germanen – zuletzt 13 Punkte aus sechs Partien – scheuen sich keinesfalls vor den beiden Auswärtshürden. Trotz des schlechten Kunstrasenplatzes beim FC Stadtoldendorf rechnet sich Trainer Eldar Zahirovic (Sa., 16 Uhr) gute Chancen aus. Und auch die weite Reise zum FC Ambergau/Volkersheim (Mo., 15 Uhr) will Zahirovic nicht umsonst antreten: „Einen Punkt wollen wir schon mitnehmen.“kf

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