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Trainer Oenelcin will mit Hessisch Oldendorf in der Kreisliga oben mitspielen

„Freddy & die Kikis“ machen die Musik in Tariks TuS-Kapelle

Die Zeiten der leisen Töne sind in Hessisch Oldendorf endgültig vorbei. Beim TuS tut sich was, da ist wieder richtig Musik drin. „Auch wenn mich einige für verrückt halten. Wir wollen ganz oben mitspielen und der Kreisliga zeigen, dass wir auch zu recht aufgestiegen sind“, verzichtet Trainer Tarik Oenelcin von Beginn an auf nerviges Understatement-Geschwafel.

veröffentlicht am 05.07.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:47 Uhr

Roland Giehr

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Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Für den 37-jährigen Konzepttrainer zählen ohnehin nur klare Worte, an denen er sich aber auch gerne messen lassen will. „Ich hätte ja auch sagen können, wir wollen nur den Klassenerhalt schaffen. Das ist mir und meiner Mannschaft aber viel zu wenig“ schiebt Oenelcin lächelnd nach. Und der Coach weiß auch, warum viel mehr drin sein könnte für seinen TuS, als nur ein uninteressanter Rang in der Grauzone. „Wir haben viele gute Spieler im Kader die variabel einsetzbar sind. Damit sind wir von jedem Gegner nur schwer auszurechnen“, ist er überzeugt. Und an welche seiner Protagonisten er dabei in erster Linie denkt, ist nicht schwer zu erraten. Latif und Bujamin Kiki, seine beiden Flügelfitzer, Torjäger und Dampfmacher. Und mit Bekim kommt ein dritter Kiki von Halvestorfs A-Junioren dazu. Also, alles Kiki oder was?

Fast alle Positionen im Mittelfeld spielen können zudem Daniel Schröder und Denis Anklam. Variabel agieren soll aber auch die TuS-Defensive. Die zentrale Figur in der Viererkette bleibt zwar Abwehr-Hüne Andreas Helmel, der könnte aber bei Bedarf auch in die Liberorolle schlüpfen. „Wir müssen taktisch dazu in der Lage sein, im Spiel schnell umzuschalten“, legt Oenelcin auch Wert auf die strategischen Dinge im Fußball. Wird nicht immer alles auf Anhieb klappen, aber „wir arbeiten dran“, bleibt der Trainer zuversichtlich. Sehr wichtig ist ihm aber auch Zuverlässigkeit. Vor allem im Tor. Und Oenelcin ist heilfroh, dass er hier mit Frederik Quindt (19) eines der größten Talente aus dem Kreis aufbieten kann. „Freddy wird seinen Weg machen“, ist der 37-Jährige überzeugt. Er und die drei Kikis könnten künftig vornehmlich die Musik in der TuS-Kapelle machen. Neu am Barksener Weg sind auch noch Niko Hansper, Henri von Aulock (beide Halvestorf) sowie Cihan Teke von RW Hessisch Oldendorf. „Die jungen Leute helfen uns alle weiter“, sieht Oenelcin seinen Kader für die Kreisligasaison gewappnet.

Bis es aber so weit ist, wird im Waldstadion nichts dem Zufall überlassen. Hier wird in der Vorbereitung nicht nur Kondition gebolzt, bis der Arzt kommt. Nein, der Arzt ist schon dabei. So gibt Dr. Oliver Bothmann unter anderem medizinische Einblicke, wie man unter Belastung richtig atmet. „Eine tolle Sache“, findet der Trainer, der seinen Jungs aber auch noch ein zusätzliches „Powerpumping“ mit Fitness-Dame Vera verordnet hat...

2 Bilder
Der neue Rückhalt beim TuS Hessisch Oldendorf: Torhüter Frederik Quindt. Foto: nls


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