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Ein Punkt in Sehlem reicht Tündern / Pokal: Hastenbeck Außenseiter in Hildesheim

Frauen fit für Meistertanz in den Mai

Bezirk Hannover. Einer geht noch – einer muss es noch sein! Genauer gesagt: Den Fußball-Frauen des HSC Tündern fehlt noch ein Pünktchen – und der bemerkenswerte Durchmarsch von der Kreisliga in die Landesliga wäre vorzeitig perfekt.

veröffentlicht am 30.04.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 11:41 Uhr

Das Schöne an der Sache ist: Trainer Alexander Stamm und sein Team könnten schon heute Abend (19.30 Uhr) als Meister in den Mai tanzen, sofern die vom Sonntag vorverlegte Bezirksliga-Begegnung beim SV Sehlem nicht verloren wird. Am Titelgewinn zweifelt aber ohnehin niemand mehr im Schwalbenlager. „Wir wollen diesen ersten Matchball natürlich auch nutzen“, formuliert Stamm seine klare Zielsetzung. Für lautstarke Unterstützung ist jedenfalls gesorgt, denn die Mannschaft reist in einem rappelvollen Fanbus in den Landkreis Hildesheim.

Schon im Einsatz waren die Frauenteams von Inter Holzhausen und dem TSV Nettelrede. Das Keller-Derby wurde nachgeholt, verbunden mit der Erkenntnis, ein 1:1 hilft eigentlich keinem auf dem Weg zum rettenden Ufer so richtig weiter. Stefanie Schlehaider (15.) ließ Inter zwar früh jubeln, doch mehr kam nicht. Sarah Luckau (61.) half Nettelrede dann mit dem Ausgleich wenigstens auf Platz acht. Der würde am Saisonende gerade so reichen. Weitere Einschläge verhinderte allerdings Inters Torfrau Carina Neumann, die einen absoluten Sahne-Abend erwischte.

Große Ziele und Hoffnungen hat derweil Landesligist SV Hastenbeck, denn erstmals nach einer Ewigkeit ist mal wieder der Einzug ins Bezirkspokal-Endspiel möglich. Vorerst aber nur theoretisch, denn mit dem PSV Hildesheim wartet am Freitag (13 Uhr) im Halbfinale die Übermannschaft der Landesliga. Und da muss ganz viel passieren, wenn Mannschaftsführerin Madeline Piel und ihre Mitspielerinnen das bessere Ende für sich haben wollen. In den beiden Punktspielen (0:3, 1:4) klappte das jedenfalls nicht. Vielleicht ja nun im dritten Versuch?

„Das Finale wäre der Hammer, das absolute Highlight in dieser Saison“, hofft Managerin Sabine Thimm insgeheim auf eine Überraschung. Hastenbeck kann dabei ganz gut mit der Außenseiterrolle leben und wird dem designierten Meister alles abverlangen. Das ist sicher. „Wir werden uns am Freitag auf jeden Fall zerreißen und hoffen, dass uns viele Fans dabei unterstützen“, verspricht Madeline Piel. Ganz andere Probleme hat Trainer Sven Brostedt. Er steckt mit den Eintracht-Frauen tief drin im Abstiegskampf der Landesliga und benötigt am Freitag (13 Uhr) vor heimischer Kulisse dringend einen Dreier gegen die FSG Lauenhagen. Klappt das nicht, wird es zappenduster. ro



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