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Halvestorfer Jugendkoordinator hört nach der Turnierserie auf

Frank Nowak: „Mein Akku ist leer“

Fußball (ro). Er war erst ein überaus erfolgreicher Trainer auf Kreis- und Bezirksebene – dann ein stets engagierter Jugendkoordinator bei der SSG Halvestorf. Immerhin 15 Jahre lenkte Frank Nowak die Geschicke im Nachwuchsbereich des momentanen Landesligisten. Doch jetzt ist Feierabend am Piepenbusch.

veröffentlicht am 07.12.2011 um 18:02 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

„Ich bin amtsmüde, mein Akku ist einfach leer“, gesteht der 58-Jährige freimütig ein. Die zuletzt nicht immer seinen Vorstellungen entsprechenden Bedingungen im näheren Betätigungsfeld machten ihm die Entscheidung noch ein wenig leichter. Doch bevor der eingefleischte Fan von Meister Borussia Dortmund einen Schlussstrich zieht, will er unbedingt noch die traditionellen Halvestorfer Hallenturniere des Winters über die Bühne bringen.

„Das ist mir eine Herzensangelegenheit“, sagt Nowak und freut sich auf das kommende Wochenende. Denn dann geht in der Sporthalle West die Post ab. Mit 64 Mannschaften verbuchte die SSG bei der 19. Auflage einen neuen Teilnahmerekord. Die Turnier-Serie wird dann am 7./8. Januar mit den jüngeren Altersklassen G, F, E und D fortgesetzt. Am Samstag ab 14 Uhr stehen zunächst die C-Junioren im Blickpunkt. Mit von der Partie sind unter anderem Tündern, Havelse, FC Preußen, Limmer und Altwarmbüchen. Das Finale wird um 17.20 Uhr angepfiffen. „Der HSC Tündern ist Favorit“, glaubt Nowak. Das gilt wohl auch für die B-Junioren, die am Sonntag von 10 bis 14 Uhr ihren Turniersieger in der Halle West ausspielen. Denn hier ist Niedersachsenligist Tündern der ranghöchste Klub. Aber auch Havelse, Limmer, Northeim und GW Paderborn dürfen sich Chancen ausrechnen. Ab 14 Uhr betreten dann die A-Junioren die Bühne. Am Start sind neben den heimischen Vereinen auch der VfB Peine, Arminia Hannover, VfR Osterode und der OSV Hannover.

„Dieses Teilnehmerfeld garantiert echten Budenzauber und verdient volle Tribünenplätze“, hofft Frank Nowak auf regen Zuspruch. Er selbst weiß, wie toll die Stimmung in einer „vollen Hütte“ sein kann, denn als Dauerkarteninhaber genießt der 58-Jährige alle 14 Tage die gelbschwarze Leidenschaft auf der Dortmunder Südtribüne...



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