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Frank Herfeld tut sich Bakede nicht mehr an

In der vorigen Saison war Friesen Bakede als Aufsteiger das beste mündersche Team der 1. Kreisklasse. Auch der Start in die neue Serie war vielversprechend. Sieben Punkte holten die Bakeder aus den ersten vier Spielen – doch seitdem gibt es nur noch Niederlagen. Die letzten acht Spielen in Folge haben die Friesen verloren, zuletzt 1:3 trotz Überzahl gegen die ebenfalls formschwache TuSpo Bad Münder. Jetzt hat Trainer Frank Herfeld die Reißleine gezogen – am Montag teilte er Vorstand und Mannschaft seinen Rücktritt mit.

veröffentlicht am 28.11.2012 um 00:02 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 20:41 Uhr

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Fußball (jab). In der vorigen Saison war Friesen Bakede als Aufsteiger das beste mündersche Team der 1. Kreisklasse. Auch der Start in die neue Serie war vielversprechend. Sieben Punkte holten die Bakeder aus den ersten vier Spielen – doch seitdem gibt es nur noch Niederlagen. Die letzten acht Spielen in Folge haben die Friesen verloren, zuletzt 1:3 trotz Überzahl gegen die ebenfalls formschwache TuSpo Bad Münder. Jetzt hat Trainer Frank Herfeld die Reißleine gezogen – am Montag teilte er Vorstand und Mannschaft seinen Rücktritt mit.

Nach dem Aufstieg vor eineinhalb Jahren hatte Herfeld die Mannschaft von Karsten Lüdtke übernommen. Er haben seitdem viel Zeit geopfert. „Ich verzichte auf Teile meines Urlaubs, bin fast jeden Tag auf dem Sportplatz. Langsam frage ich mich: Warum tue ich mir das an?“, sagt Herfeld. Die Trainingsbeteiligung sei zwar in Ordnung, „aber im Spiel setzt die Mannschaft nicht das um, was man ihr sagt – und das schon seit Wochen“.

Er hofft, dass durch seinen Rücktritt „ein Ruck durch die Mannschaft geht“, sagt Herfeld. Er wäre nötig: Am Sonntag gastiert Schlusslicht Bad Pyrmont II in Bakede. Verlieren die Friesen auch dieses Spiel, übernehmen sie selber die Rote Laterne.

Gestern Abend saß der Spartenvorstand zusammen, um über Herfelds Nachfolge zu beraten. „Franks Rücktritt kam sehr überraschend“, sagt Dirk Stumme, der stellvertretende Abteilungsleiter. Von Vorstandsseite habe es keine Pläne gegeben, wegen des Misserfolgs den Trainer zu entlassen. „Mal sehen, wie es jetzt weitergeht“, sagt Stumme. Einen Schnellschuss soll es nicht geben, zumal vor der Winterpause nur noch zwei Spiele anstehen – bis dahin könnte Stürmer Stefan Schwanz als Interimslösung das Training leiten.



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