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Christian Adolph ein Jahr mit der Kamera dabei / Für Schröer wird ein Traum wahr

Film ab! Großes Kino mit Bisperoder Aufstiegshelden

Bisperode. Vorhang auf, Film ab – Kinozeit in Bisperode. „Von Spiel zu Spiel zum gemeinsamen Ziel“ heißt das oscarverdächtige Sommermärchen von Christian Adolph, das nun am 15. Juni um 19 Uhr in der Wilhelm-Eppers-Halle Premiere feiert. Ein Jahr lang hatte der „Sönke Wortmann vom Pappelstadion“ den TSV mit seiner Kamera begleitet. Vom 1. Kreisligaspieltag bis hin zum Aufstieg in die Fußball-Bezirksliga. Da ist einiges an Material für einen kurzweiligen Abend zusammengekommen. Großes Kino eben.

veröffentlicht am 13.06.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:41 Uhr

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Nicht fehlen dürfen natürlich auch die dramatischen 90. Minuten von Boffzen. Dort hing beim Hiddestorfer 1:3 (wir berichteten) der Aufstieg des TSV am seidenen Faden. Um so mehr explodierten danach die Gefühle im blau-gelben Lager, das nach dem schnellen 0:3 eine lange Zeit des Zitterns überstehen musste. „Unser lautstarker Einsatz und die Schlachtgesänge für Hiddestorf haben sich aber gelohnt“, jubelte Trainer Werner Brennecke nach dem Abpfiff. „Marmor, Stein und Eisen bricht, aber unsere Eintracht nicht“ wurde so am Dienstagabend zum absoluten Hit in Boffzen. Kapitän Dominik Fecho, seine Mannschaftskameraden und die übrige Unterstützergemeinde gaben alles und schrien sich die Lunge aus dem Hals – bis hin zur Heiserkeit. Im kollektiven Jubeltaumel vergaßen die Aufsteiger aber auch nicht ihre „Helfer“ aus Hiddestorf und umarmten sie überschwänglich. „So ist eine Niederlage von uns noch nie gefeiert worden, sicher ein ungewöhnlicher, aber auch schöner Moment für meine Spieler. Wir wünschen Bisperode viel Glück in der Bezirksliga“, staunte Eintracht-Trainer Rudi Seedler. Und weil nicht nur ein Meister eine Schale verdient hat, sondern auch ein Aufsteiger, zauberte der TSV seine spezielle Trophäe aus dem Hut. Alle Namen der Spieler sind dort eingraviert. Eine schöne Erinnerung für die Ewigkeit. Die hat nun auch Torhüter Heiko Schröer, für den ein Traum wahr wurde. „Ich spiele über 15 Jahre beim TSV und bin noch nie aufgestiegen“, konnte der 35-Jährige sein Glück kaum fassen. Nur einer fehlte bei den ausgelassenen Feierlichkeiten: der 1. Vorsitzende Andreas Elsner. Er macht Urlaub auf Wangerooge. Nach der Saison ist aber auch beim TSV Bisperode vor der Saison. Und so bittet Trainer Brennecke seine Aufstiegshelden schon am 5. Juli zum Trainingslager in die Sportschule Barsinghausen. ro/rhs



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