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Klein Berkel ist heiß auf Germania Hagen

Fenske mit jugendlichem Dynamit

Hameln. 26 Buden in fünf Begegnungen! Beim Kreisliga-Aufsteiger TSV Klein Berkel geben die Stürmer derzeit nicht nur richtig Gas, die Jungs von Trainer Thomas Fenske fühlen sich auch in der Rolle des Spitzenreiters pudelwohl.

veröffentlicht am 03.09.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:41 Uhr

„Momentan spielen wir mit jugendlichem Dynamit nach vorn“, freut sich ein Trainer, der den aktuellen Tabellenstand seiner Fußballer aber nur als Momentaufnahme sieht. „Wir haben erst fünf Spieltage hinter uns. Das ist zwar alles ganz schön, aber wir dürfen nicht abheben.“ Wie schnell der Alltag zurückkehren kann, hat Erfolgscoach „Fenne“ in schlechter Erinnerung, denn das ist noch gar nicht so lange her. Im Aufstiegsjahr wurden seine Jungs schon als die „Ballermänner von Klein Berkel“ bezeichnet. „Danach lief plötzlich drei, vier Wochen fast gar nichts mehr“, weiß Fenske. Deshalb setzt er im morgigen Topspiel beim Bezirksliga-Absteiger Germania Hagen wohl auch erst mal auf eine kontrollierte Offensive: „Die Hagener haben in der letzten Saison noch zwei Klassen über uns gespielt.“ Alles Schnee von gestern. Deshalb fährt er auch nicht auf den Hagen, um am Ende mit leeren Händen dazustehen. Und für Fenske spricht vor allem seine positive Einstellung: „In der Tabelle schaue ich immer gern nach unten, und nur ungern nach oben.“

Der Coach von den Hohen Linden kann morgen (19 Uhr) auf seinen starken Kader zurückgreifen, allein Timothy Tyler fällt in der Viererkette aus. „Da müssen wir hinten eben noch enger zusammenrücken“, wird Fenske seinen Abwehrstrategen mit auf den Weg geben. Schließlich weiß er, dass auch die Germanen in der Offensive mit Stürmer wie Nico von Stietencron, Felix Gerigk oder Cristiano dos Santos reichlich Qualität zu bieten haben. Deshalb vertraut Fenske nicht seinem „jugendlichen Dynamit“, sondern auch auf jede Menge Erfahrung im Mittelfeld. Vor allem Steve Diener, der in der vergangenen Saison noch das Hagener Trikot trug, und Rückkehrer Sebastian Blom, vielen Fußballern besser bekannt unter seinem Jungennamen Oros. „Der verlorene Sohn bringt die nötige Ruhe ins Spiel“, lobt Fenske.kf



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