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Spiele nur noch von März bis Oktober

Fenske fordert Fußball-Reform

Fußball (ro). Aus der Wärme Spaniens ins nasskalte Weserbergland. Es gibt wahrlich Schöneres. Kein Wunder, dass Thomas Fenske jetzt schon wieder die Nase gestrichen voll hat. Und das im wahrsten Sinne des Wortes, denn nach seiner Rückkehr aus dem Urlaub von Fuerteventura fing sich der Trainer des Kreisligisten SV Lachem-Haverbeck gleich eine heftige Erkältung ein. Indes schon länger die Nase voll hat der 43-Jährige vom stets statischen Spielplan, der in seinen Augen eigentlich nicht mehr zeitgemäß ist. In erster Linie deshalb, weil der bis in den Winter hinein reicht, obwohl fast immer alles ausfällt – und kaum eine Mannschaft richtig trainieren kann. Schließlich hat nicht jeder Verein einen Kunstrasen zur Verfügung.

veröffentlicht am 24.11.2010 um 19:00 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

Thomas Fenske regt ein Umdenken bei der Spielplangestaltung an.

„Mittlerweile müsste doch der Letzte wissen, dass bei den widrigen Wetterverhältnissen schon im November eigentlich kein Fußball mehr gespielt werden kann. Warum wird der Spielplan im Amateurbereich ungeachtet der Profiligen nicht freundlicher für die Aktiven gestaltet?“, fordert Fenske eine Reform.

Und der Lachemer Trainer hat auch gleich eine seiner Meinung nach wesentlich sinnvollere Lösung parat. „Eine Punktspielrunde in den Amateurklassen von März bis Oktober müsste organisatorisch von den Verbänden machbar sein. Es ist doch Blödsinn, dass wir in den besten Monaten des Jahres keinen Fußball spielen, dafür aber, wenn die Schlechtwetterzeit kommt“, stellt er zur Diskussion. Und in der Winterpause könnte eine Hallenrunde wie bei den Junioren für die nötige Abwechslung bei den Kreiskickern sorgen. „Sporthallen haben wir hier im Kreisgebiet schließlich genug. Daran dürfte es nicht scheitern“, meint Fenske.



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