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Fußball: Kierakowitz-Nachfolger Jan Christoph will „familiären Klub“ und sucht neuen Cheftrainer und Spieler

FC Preussen stellt Weichen für die Zukunft

HAMELN. Es soll sich unbedingt etwas ändern. Der FC Preussen Hameln 07 befindet sich im Umbruch. Ungeachtet der prekären sportlichen Situation des Herrenteams in der Fußball-Bezirksliga hat der Klub die Weichen für eine neue Ausrichtung gestellt. Jan Christoph wird Toni Kierakowitz als sportlichen Leiter ablösen.

veröffentlicht am 01.05.2018 um 14:33 Uhr
aktualisiert am 01.05.2018 um 15:40 Uhr

Eine Einheit: Wolfgang Kusch ( Wirtschaftsrat), Wolfram Wittkopp (Vorsitzender), Friedhelm Flentje (2. Vorsitzender), Jens Guske (Geschäftsführer Jugend), Thomas Stöck (Schatzmeister), Jan Christoph. hek

Autor:

Henner E.Kerl
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Christoph betrachtet den Umbruch als notwendig und hat auch das neue Leitmotiv kreiert: „Leistungsorientierter Fußball unter familiären Bedingungen.“ Christoph will Vertrauen schaffen und festigen: „Bei Preussen werden nicht mehr nur die sportlichen Aspekte entscheidend sein“, machte er deutlich. „Vielmehr muss es menschlich passen“. Generell brächte der Verein alles mit, um die neue Vereinsphilosophie umzusetzen. „Wir haben eine tolle Infrastruktur mit dem Kunstrasenplatz, dem Weserberglandstadion und dem Vereinsheim, das Equipment stimmt und dank des Wirtschaftsrates mit Wolfgang Kusch an der Spitze haben wir beste Kontakte in die Wirtschaft“, sagt er und fügt mit besonderer Betonung hinzu: „Nur Geld zahlen wir nicht“. Seine derzeitige Top-Aufgabe ist aber eine andere: Er muss Gespräche mit Spielern führen, und ist auch bei der Trainersuche involviert. „Wir lassen uns aber Zeit. Fakt ist nur, dass Ansgar Stelzer und Gaetano Bartolillo andere Rollen im Verein übernehmen. Der neue Chefcoach muss in allen Punkten in das neue Konzept passen,“ gibt Christoph Einblicke. Als Kandidat in den Fokus geraten ist dabei übrigens unter anderem auch Lachems Trainer Tarik Önelcin. Nach den bereits feststehenden Abgängen von David Engelbrecht, Niclas-Max Meyer, Maximilian Magerkurth und Niels Remmert werden und sollen auch noch weitere Spieler 07 verlassen. Und ob Torjäger Sebastian Latowski, der von Bad Pyrmont umworben wird, bleibt, ist ungewiss. Ebenso die weiteren Zusagen von Abwehrchef Ruven Klimke, Sebastian Schmidt und Elk Jörn. „Wir möchten eine junge Mannschaft mit hungrigen und positiven Charakteren um einige erfahrene Eckpfeiler mit Führungsqualitäten aufbauen“, skizziert Christoph das neue 07-Bild. Aber auch die Jugendarbeit nimmt, laut Junioren-Chef Jens Guske, eine ganz wichtige Rolle ein. „Wir haben in den vergangenen 18 Monaten große Fortschritte gemacht. In der nächsten Saison melden wir auch eine C-Jugend an,“ teilt er mit. Wie Christoph hat auch Guske visionäre Vorstellungen: „Langfristig wollen wir jede Altersstufe dreifach besetzt haben. Ein leistungsorientiertes Team, ein Talentbecken und eine Breitensport-Mannschaft. Damit sind wir für jede Art von Fußballerin oder Fußballer offen“. Deshalb wolle 07 in Zukunft auch keine Spielgemeinschaften mit anderen Klubs bilden. hek/ro



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