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Bezirksliga-Derby in Latferde / Frauen des FC 80 erwarten Tabellenführer Diedersen zum Topspiel

Fällt die Vorentscheidung im Titelkampf?

Fußball. Ist es nun ein Spiel wie jedes andere – oder nicht? In diesem Punkt sind sich die beiden Trainer Kai Steding (FC Latferde 80) und Alexander Stamm (SG Diedersen/Lauenstein) ausnahmsweise nicht einig. Fest steht: Das im November ausgefallene Bezirksliga-Derby zwischen Latferde und Diedersen, das am Sonntag um 11 Uhr endlich nachgeholt wird, ist in der Frauen-Bezirksliga das Topspiel des Spieltages. Diedersen ist mit 19 Punkten Tabellenführer, Latferde (17 Pkt.) Zweiter. Beide Teams sind noch ungeschlagen und heiß auf den Titel. Das verspricht Spannung pur!

veröffentlicht am 10.03.2011 um 14:18 Uhr
aktualisiert am 13.01.2017 um 16:37 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Nach dem 4:0-Sieg im Bezirkspokal-Viertelfinale gegen den Landesligisten TSV Deinsen strotzt Diedersens Coach vor Selbstbewusstsein: „Wir werden Meister!“ Für Stamm steht fest, dass die Mannschaft, die das Derby gewinnt, im Titelkampf die besten Karten hat. Von einer möglichen Vorentscheidung will er aber nichts wissen: „Die Saison ist noch lang. Da kann noch viel passieren.“ Das meint auch Latferdes Coach Kai Steding: „Selbst wenn wir am Sonntag verlieren sollten, wäre das kein Beinbruch. Es gibt ja schließlich noch ein Rückspiel.“ Diedersen ist für ihn zwar Favorit, „aber wir werden deshalb sicher nicht wie das Kaninchen vor der Schlange erstarren“. Für Steding steht fest: „Wer Meister werden will, der muss uns erst einmal schlagen.“

Latferdes Coach geht davon aus, dass die Meisterschaft bis zum Schluss spannend bleibt. Neben Diedersen und seiner Elf müsse man auch noch die Nettelrederinnen auf der Rechnung haben, „die ebenfalls eine ganz starke Saison spielen“. Im Gegensatz zu Steding erwartet Stamm nur einen Zweikampf zwischen der SG und dem FC 80. Durch die Rückkehr von Sabrina Paech und die Neuzugänge Lara Kaller und Sonja Debicki vom ESV Eintracht Hameln („Zwei junge und talentierte Spielerinnen“) wurde Diedersens Kader noch einmal gezielt verstärkt.

Aber auch Latferde war im Winter auf dem Transfermarkt aktiv. Mit Jennifer Richter und Ann-Kathrin Gaulke wurden zwei vielversprechende Spielerinnen vom SV Hastenbeck geholt, „die sehr gut zu uns passen“. Was den weiteren Saisonverlauf angeht, ist Steding optimistisch: „Alles ist möglich!“

Während sich Steding, was die Aufstellung angeht, noch nicht in die Karten blicken lassen wollte, kündigte Stamm eine Rückkehr zum alten System an: „Weil Sabrina Paech wieder da ist, werden wir wieder mit zwei und nicht mit drei Angreiferinnen spielen.“ Damit hatte Latferdes Coach übrigens schon gerechnet.



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