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Torjäger des VfB glänzt in der Kreisliga auch als Vorbereiter / Mit 15 Treffern auf Platz drei

Fabrizius – der Knipser von Hemeringen

Fußball (ro). Der Ball ist sein Freund. Wann immer ein Tor für den VfB Hemeringen fällt, Eugen Fabrizius ist gewiss dabei und macht seinem Sternzeichen Schütze damit Woche für Woche alle Ehre.

veröffentlicht am 03.11.2010 um 17:08 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 02:21 Uhr

Der Macher des VfB Hemeringen: Torjäger Eugen Fabrizius.  Foto:

Und sollte der Knipser vom Dienst den Treffer nicht selbst erzielt haben, dann hat er ihn zumindestens vorbereitet. Alles eine Frage der Qualität – und die liefert der dribbelstarke Alleskönner im Team von Trainer Thilo Klotz konstant schon seit Jahren. So zuverlässig wie ein Schweizer Uhrwerk. Eugen Fabrizius ist aber nicht nur Vorbereiter und Vollstrecker in Personalunion, sondern auch noch Kapitän und Mitglied im erweiterten Vorstand. Hier hat er den Job als Bindeglied zur ersten Mannschaft übernommen. Und dass der VfB Hemeringen, als momentaner Fünfter, bislang die beste Hinserie in der Kreisliga seit der Rückkehr 2006 gespielt hat, ist natürlich auch das Verdienst von Eugen Fabrizius. So ließ er es schon 15- mal im gegnerischen Gehäuse rappeln und liegt damit auf Platz drei der aktuellen Torschützenliste.

Der 25-jährige Angreifer, der in der größten Personalnot auch schon einmal die Torwarthandschuhe für seinen Verein überstreifte, ist damit bei Halbzeit voll im Soll. So um die 30 Treffer sind pro Saison schließlich immer drin bei Fabrizius. „Er ist unsere Lebensversicherung. Ohne Eugen läuft bei uns nicht viel“, hatte Trainer Thilo Klotz unlängst schon einmal festgestellt. Und daran hat sich bis heute nichts geändert. Nur so ist es vielleicht auch zu erklären, dass sich der Torjäger nie für einen anderen Klub entschieden und den unzähligen Abwerbungsversuchen der Kreis-Konkurrenz stets widerstanden hat. Wohlgemerkt bislang, denn vom Talent her würde es bei Fabrizius locker für die Landesliga reichen. Selbst dort könnte sich der Kapitän des VfB Hemeringen seiner – neben dem Toreschießen – „zweiten Leidenschaft“ widmen: Der Meckerei. Sie krönte ihn schon einige Male zum internen Kartenkönig. Und es wird gemunkelt, dass die Farbe nicht immer nur Gelb gewesen sei.



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