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Hagens Mittelfeldspieler Krisztian Majer droht nach Halswirbel-Operation das Ende der Karriere

„Es würde nur für einen Elfmeter reichen“

Fußball (kf). Das Fußball-Glück ist nicht immer vollkommen. Und Krisztian Majer hat es sogar verlassen. Der versetzte vor einem Jahr bei Germania Hagen die Fans noch in Jubelstimmung. Mit dem Aufstieg in die Bezirksliga unterstrich Majer im Erfolgsteam von Trainer Dirk Sölla auch noch in der Hinserie der siebten Liga seine spielerischen Qualitäten.

veröffentlicht am 01.06.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

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Doch nach der Winterpause tauchte der Name Krisztian Majer auf dem Spielberichtsbogen plötzlich nicht mehr auf. Den technisch versierten Mittelfeldspieler hatte es böse erwischt. Eine komplizierte Halswirbel-Operation warf den 30-Jährigen aus der Bahn.

„Eine schwere Zeit“, an die sich Majer nur ungern erinnert. Denn die Operation im Bad Pyrmonter Bathildis-Krankenhaus war kein Routineeingriff. „Aber es ist ja alles gut verlaufen“, freut er sich vor seiner Reha, die er wohl auch direkt vor der Haustür in der Kurstadt antreten wird.

Erst danach dürfte der immer locker auftretende und typische Instinktfußballer, der bereits in jungen Jahren mit seinen Eltern aus Ungarn nach Bad Pyrmont übersiedelte, die riesige Halskrause wieder ablegen können. Ans Fußballspielen will er aber gar nicht denken. Für Majer, der auch schon für die Spielvereinigung Bad Pyrmont und die SSG Halvestorf das Trikot überstreifte, spielt das runde Leder momentan nicht einmal eine Nebenrolle. „Ich muss erst einmal alles daransetzen, um nach der Operation durch eine intensive Reha wieder in den Normalzustand zurückzukehren.“ Ob er überhaupt noch einmal als Spieler aktiv ins Fußballgeschäft einsteigen wird, steht für Majer in den Sternen: „Es deutet eher darauf hin, dass ich die Schuhe an den Nagel hängen muss.“

Gefreut hat er sich auf dem Hagen aber, als er nach monatelanger sportlicher Abstinenz endlich wieder einmal Fußball „live“ miterleben konnte. Der müde Kick gegen Bevern riss ihn am Aechternbusch nicht von der harten Zuschauerbank. Doch gejuckt, endlich mal wieder hinter den Ball zu treten, hatte es ihn schon in der Halbzeit. „Gereicht hätte es aber nur zu einem Elfmeter“, gab er zu. Immerhin, schließlich hat Krisztian Majer vom „ominösen Punkt“ aus den Ball in seiner Karriere oft genug sicher verwandelt.

Zum letzten Heimspiel von Germania Hagen hatte sich Krisztian Majer (Mitte) trotz Halskrause auf den Weg gemacht, um sich den Auftritt seiner Mannschaft anzuschauen.

Foto: stk



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