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Frauenfußball: SV Hastenbeck will aus dem Keller raus / Tündern in Braunschweig auf dem Prüfstand

Es wird Zeit für die Wende

HAMELN-PYRMONT. Glück hin – Pech her. Wer Fußball spielt, der weiß genau: Die Tabelle lügt nicht. Jeder steht dort, wo er hingehört. An der sportlichen Wirklichkeit, so bitter sie auch ist, kommt eben keiner vorbei. Im Moment auch die Hastenbecker Oberliga-Frauen nicht.

veröffentlicht am 06.10.2017 um 17:14 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Deshalb heißt es schon nach sechs Spieltagen beim Drittletzten: Willkommen im Abstiegskampf. Wer nur drei Zähler auf dem Konto hat, der muss unbedingt was tun. Kurzum: Es wird in Hastenbeck Zeit für die Wende. Egal wie der Gegner heißt. Auch wenn die nächste Aufgabe am Sonntag (11 Uhr) beim Tabellenzweiten FFC Renshausen von der Papierform her nur schwer zu meistern scheint, ist Spielertrainerin Bianca Lity trotzdem guter Hoffnung.

„In den letzten Spielen gegen Bemerode und Hildesheim waren wir schon auf Augenhöhe. Da hatten wir aber das Glück noch nicht auf unserer Seite Aber wir arbeiten im Training gut und werden auch wieder in den Spielen gute Leistungen zeigen. Davon bin ich felsenfest überzeugt,“ wünscht sie sich diesmal endlich einmal Fortunas Wohlwollen. Gefragt ist aber in ihrem Team vor allem auch ein stark verbesserter Defensivauftritt, denn bei schon 18 Gegentoren ist hinten eindeutig der Wurm drin. Und gerade in Renshausen könnte eine stabile Abwehr Gold wert sein, denn mit Katharina Heuerding und Linda Schwerthelm (je 8) stellt der FFC die beiden Toptorschützinnen der Oberliga.
Acosta Braunschweig – HSC BW Tündern (So., 13 Uhr). Aufsteiger Tündern hängt noch ein bisschen mit den Spielen hinterher und war erst viermal im Einsatz. Mit der Ausbeute von sechs Punkten kann Trainer Alexander Stamm aber durchaus zufrieden sein. Auch noch mit der Auswärtsbilanz, denn nach dem bislang einzigen Trip in die Fremde brachte sein Team einem 2:0-Sieg von der SVG Göttingen mit in die Heimat. Nun soll nach Möglichkeit der zweite Streich in Braunschweig folgen. „Wenn meine Mannschaft es schafft, über 90 Minuten diszipliniert und gut organisiert zu agieren, haben wir aus meiner Sicht auch gute Aussichten auf etwas Zählbares“, übt sich der HSC-Coach in Zuversicht.

In Anbetracht der dann folgenden strammen Wochen, wäre ein Dreier auch immens wichtig, um sich nach unten abzupolstern. Denn bis zur Winterpause in acht Wochen muss der HSC Tündern noch neun Partien absolvieren. Ein Hammerprogramm, dass nur mit ausreichend Personal zu bewältigen ist. Doch da konnte Stamm schon vor der Begegnung in Braunschweig aufatmen. Die zuletzt fehlenden Sabrina Paech und Corinna Pradella kehren zurück. Zudem könnten Jana Runge und Sonja Debicki nach Verletzungspausen zu ihren ersten Oberliga-Minuten kommen.

Wieder fit: Jana Runge. mo
  • Wieder fit: Jana Runge. mo

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