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Tündern will mit Heimsieg Stadtoldendorf in der Tabelle überholen / Kein Derby in der Fußball-Bezirksliga

„Es geht um drei Big Points“

Bezirk Hannover. Das gab es zuletzt am ersten Spieltag der Fußball-Bezirksliga: Sieben Hameln-Pyrmonter Teams spielen in der Staffel vier, aber ein Derby gibt es an diesem Wochenende ausnahmsweise mal nicht. Doch auch ohne Derbys verspricht der 15. Spieltag einiges an Spannung.

veröffentlicht am 13.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

Tündern – Stadtoldendorf (Sa., 14 Uhr). Tündern hat die Chance, mit einem Heimsieg Stadtoldendorf in der Tabelle zu überholen und auf den vierten Platz zu klettern. Die Chancen stehen gut, denn die Formkurve der Motzner-Elf zeigte zuletzt nach oben. Und auch die Bilanz gegen den FC spricht für die Schwalben, die seit 2002 drei der vier direkten Duelle gewinnen konnten. „Es geht um drei Big Points“, unterstreicht Teamsprecher Karsten Leonhart die Bedeutung der Partie. Einfach wird es jedenfalls nicht, denn die Gäste haben bisher erst zwölf Gegentore kassiert. Um diesen Abwehrrigel zu knacken, müssen sich die Tünderaner einiges einfallen lassen.

Hagen – Boffzen (So., 14 Uhr). Dass die Germanen im Derby gegen Halvestorf trotz einer 3:1-Führung am Ende nur einen Punkt holten, ärgert Hagens Coach Stephan Meyer immer noch. Denn seiner Meinung nach hätte es kurz vor Schluss einen Strafstoß für die um den Klassenerhalt kämpfenden Hagener geben müssen. Damit nicht genug: Yousof Issa, der wegen einer Notbremse Rot sah, wurde nicht für ein Spiel gesperrt, sondern für zwei – weil Hagens Keeper Niklas Frye den fälligen Strafstoß parierte. „Das ist Wettbewerbsverzerrung“, schimpft Meyer, der im Kellerduell gegen den Tabellenvorletzten Boffzen neben dem Rotsünder auch auf Nils Lippert (Meniskus) und Jannik Mundhenk verzichten muss. Wieder dabei sind Torjäger Christopher Loges und Marco Unverzagt.

Lachem – Stadthagen (So., 14 Uhr). Drei Siege, drei Niederlagen: Die Heimbilanz der Lachemer könnte besser sein. Das sieht auch Trainer Tarik Önelcin so, dessen Team gegen den Tabellendritten FC Stadthagen zwar nur Außenseiter ist, aber nicht chancenlos. Zumal Bujamin Kiki, der bei der 0:3-Pleite in Bad Pyrmont gelbgesperrt war, und voraussichtlich auch Torjäger Soner Aslan wieder dabei sind. Raphael Pasternak ist verletzt, der Einsatz von Yagiz Arslan ist noch fraglich.

Holzminden – Bad Pyrmont (So., 14 Uhr). Alles andere als ein Sieg gegen Schlusslicht Holzminden wäre eine Enttäuschung. Nach drei Siegen in Serie wollen die Pyrmonter in der Tabelle weiter Boden gutmachen. Zurzeit ist die Gasde-Elf Sechster – acht Punkte hinter Tabellenführer VfR Evesen. „Wir werden jetzt aber keine Rechnerei anfangen“, sagt Pyrmonts Fußball-Chef Heiko Begemann. Bitter: Neuzugang Florian Büchler wird voraussichtlich bis zur Winterpause ausfallen. Auch Sönke Müller ist noch nicht wieder fit und fällt weiter aus.

Aerzen – Obernkirchen (So., 14 Uhr). Den 3:1-Sieg gegen Boffzen musste der MTSV Aerzen teuer bezahlen. Dominic Meyer zog sich durch einen Kopfstoß einen Bruch der Stirnhöhle zu und droht für den Rest der Saison auszufallen. „Das ist natürlich richtig bitter“, erklärt Spartenleiter Karsten Hoppe. Neben Meyer muss Trainer Uwe Filla auch auf Stephan Clavien (Bänderriss) verzichten. Fraglich ist noch, ob überhaupt gespielt werden kann.

Hagenburg – Halvestorf (So., 14 Uhr). Die Halvestorfer sind seit acht Spielen ungeschlagen – und das wollen sie bis zur Winterpause auch bleiben. SSG-Coach Ralf Fehrmann geht davon aus, dass die Hagenburger, die um den Klassenerhalt kämpfen, in der Abwehr Beton anmischen werden: „Wir müssen viel arbeiten und Gras fressen! Hagenburg wird tief hinten drinstehen und auf Konter spielen. Da müssen wir die richtigen Mittel finden und Geduld haben.“

Wallensen – Evesen (So., 14 Uhr). Gegen den Tabellenführer ist WTW krasser Außenseiter. Das weiß auch Wallensens Trainer Uwe Klose: „Natürlich wird das gegen Evesen schwer.“ Doch sein Team habe gegen Tündern und Bad Pyrmont schon gezeigt, dass es gegen starke Mannschaften auf eigenem Platz Punkte holen kann. Wieder dabei sind Marcel Woyciechowski und Axel Wulf, die ihre Gelb-Sperre abgesessen haben. aro



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