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Blau-Weiß gewinnt Finale 3:0 gegen den SV Hastenbeck II / Trainer Sasa Rebic: „Meine Mädchen haben heute phantastisch gespielt“

Erst Meister – dann Pokalsieger: Tünderns Jubel nach dem Double

Fußball (rhs). Einfach Klasse! Die Kreismeisterschaft schon in der Tasche, jetzt auch noch Pokalsieger – die Frauen des HSC BW Tündern und Trainer Sasa Rebic haben in dieser Saison alles richtig gemacht und das Double in souveräner Manier perfekt gemacht.

veröffentlicht am 28.05.2012 um 18:51 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 04:41 Uhr

Mit einen 3:0-Sieg gegen den SV Hastenbeck II holten sich Tünderns Frauen in Bad Münder den Kreispokal. Die hochsommerlichen Temperaturen schienen beiden Mannschaften nichts auszumachen. Doch die Elf von Hastenbecks Trainerin Nicole Tappe konnte dem Kreisliga-Spitzenreiter nur vor der Halbzeit Paroli bieten. Zwar traf Tünderns Johanna Burre Latte und Pfosten - aber mit Glück konnte die sichere Hastenbecker Abwehr alle brenzligen Situationen bereinigen. „Wir hatten Tündern vor der Pause gut im Griff, auch wenn uns mehrmals das Glück auf der Seite stand“, musste Trainerin Nicole Tappe eingestehen.

Nach dem Wechsel blieb Hastenbecks angeschlagene Torjägerin Sabine Thimm auf der Bank. Eine Situation mit Folgen: Tündern machte deutlich mehr Druck. Wann es im Hastenbecker Gehäuse erstmals „klingeln“ würde, wer nur noch eine Frage der Zeit. Zunächst traf Stefanie Piepenschneider (52.) zum 1:0. Sehenswert mit einer Bogenlampe ins lange Eck, unerreichbar für Torfrau Jana Schulz. Hastenbecks Spitzen Anna Barnert und Nele Schmedeke versuchten zwar den Rückstand wettzumachen, doch Tünderns Abwehr stand sicher und ließ sich nicht aus der Reserve locken. Dagegen nutzte die Rebic-Elf durch Svenja Fleischer (60.) und erneut Stefanie Piepenschneider (68.) zwei Abwehrpatzer zur endgültigen Entscheidung. Danach hieß es im im Tünderaner Lager nur noch Jubel, Trubel, Heiterkeit!

„Meine Mädchen haben phantastisch gespielt und hätten gegen den nach der Pause stark abbauenden Gegner durchaus noch höher gewinnen können. Chancen gab es dazu genug“, freute sich Trainer Rebic über den Pokaltriumph. Klar, dass der Coach bei der Siegerehrung nicht um die obligatorische Sektdusche herumkam. Die Kreispokal-Trophäe nahm Mannschaftsführerin Cheryl Abrahams aus den Händen von Kreisfußball-Boss Andreas Wittrock entgegen.



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