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Springes Torjäger Dennis Offermann freut sich auf das Derby gegen seinen Ex-Verein Bad Pyrmont

Erst Kaffee bei Muttern, dann Tore im Stadion

Fußball. 165 Kilometer auf der Landstraße sind zwar kein Pappenstiel, aber auf die lange Fahrt von Bremen nach Bad Pyrmont freut sich Dennis Offermann riesig. Nicht nur, weil er hier am Sonntag mit dem FC Springe gegen seinen Ex-Verein SpVgg. Bad Pyrmont aufläuft. In seiner Heimatstadt trifft der 31-jährige Torjäger der Springer auch auf viele alte Bekannte. Deshalb reist er schon am Samstag aus dem Norden an.

veröffentlicht am 02.11.2011 um 17:54 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Klaus Frye

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Klaus Frye Sportreporter zur Autorenseite

Vor allem mit Torben Rihn und Marcel Heetel verbindet ihn eine langjährige Freundschaft. „Mit den beiden Spezis habe ich schon in der F-Jugend gekickt“, erinnert sich „Offi“, wie ihn seine Freunde nennen, gern zurück. Das Bezirksliga-Jahr 2004/05 zusammen mit den beiden Pyrmonter Urgesteinen in Trikot der Spielvereinigung hat Offermann noch gut auf dem Schirm. Und Daniele Luggeri, Steve Diener und die Schmidt-Brüder Stefan und Sebastian, die inzwischen auch in der Kurstadt spielen, erlebten mit Dennis Offermann im Trikot von Preußen Hameln 07 schöne Zeiten. Die Oberliga lässt grüßen! „Deshalb komme ich gern nach Bad Pyrmont“, sagt Offermann, der im Stadion an der Südstraße jeden Grashalm und wohl auch jeden Zuschauer kennt. „Eigentlich müsste ich vor dem Spiel erst einmal eine Runde drehen und viele Hände schütteln.“

Dennis Offermann ist mit Herz und Seele Fußballer, deshalb ist die Partie am Sonntag für ihn kein lockerer Freundschaftskick. Zuletzt erzielte er vier Tore gegen Barsinghausen und traf dreimal in Boffzen. Diese gute Serie, mit der er sich ganz schnell wieder unter die Top Ten der Torschützenliste schoss, soll in Bad Pyrmont nicht abreißen. „Wenn ich spiele, will ich gewinnen“, lautet seine klare Aussage, und die gilt auch gegen die Pyrmonter Kumpels.

Mit seinem Trainer Franz Genschick funkt „Offi“ übrigens längst wieder auf einer Wellenlänge. Der Disput der beiden nach dem 0:0 gegen Germania Hagen ist vergessen. Nicht nur wegen seiner Tore, sondern auch, weil Genschick seinen Vollblut-Fußballer, der dreimal in der Woche mit den U 21-Junioren von Werder Bremen trainiert und sich fit hält, auf einer neuen Position einsetzt. „Ich spiele jetzt als Zehner im offensiven Mittelfeld. Und das klappt ausgezeichnet“, sagt Offermann, der hofft, dass er seine Qualitäten auch in Bad Pyrmont erfolgreich umsetzen kann. Die Pyrmonter Fans werden ihm schon nicht böse sein, wenn er trifft.

Auf jeden Fall kommt der Torjäger vom Deister ganz entspannt ins Stadion. Dafür wird schon seine Mutter Anne sorgen. Bei ihr gibt es vor dem Spiel nicht nur viel zu erzählen, sondern vor allem einen richtig guten Kaffee ...



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