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Auch bei der Hallenkreismeisterschaft sind Siege Mangelware: Aus in der Trostrunde für die E-Junioren der JSG Bisperode/Diedersen

Erst hatten die Minis kein Glück – und dann kam noch Pech dazu

Fußball (rhs). Sie wären so gerne einmal Kreismeister geworden – aber es kam anders. Schon am zweiten Spieltag schieden die E-Junioren der JSG Bisperode/Diedersen als erste Mannschaft aus der Hallenrunde aus. Doch das Pech blieb ihnen auch in der Trostrunde treu.

veröffentlicht am 13.12.2011 um 17:21 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 12:21 Uhr

Fußball (rhs). Sie wären so gerne einmal Kreismeister geworden – aber es kam anders. Schon am zweiten Spieltag schieden die E-Junioren der JSG Bisperode/Diedersen als erste Mannschaft aus der Hallenrunde aus. Doch das Pech blieb ihnen auch in der Trostrunde treu. Null Siege und nur ein Remis waren am Ende auch hier zu wenig, um noch weiter mitzumischen. Nun wollen die jungen Bisperoder ihr Glück im nächsten Jahr noch einmal versuchen. „Fast alle gehören dem jüngeren Jahrgang an, sodass diesem Wunsch eigentlich nichts im Wege steht“, meint Trainer Edgar Arnold. Auch wenn in dieser Saison bislang wenig Zählbares herauskam, ist er trotzdem sehr stolz auf seine junge Truppe. Schließlich hat sie leistungsmäßig noch viel Luft nach oben.

Natürlich auch auf dem Rasen, denn da ist die Bilanz mit null Punkten und 1:93 Toren eben auch nicht gerade rosig. Die höchste Niederlage kassierte Bisperode beim 1:23 gegen den FC Preußen 07. „An einen Schnitt von elf Gegentoren haben wir uns mittlerweile schon gewöhnt“, erzählt Pascal Arnold, wieselflinker Sohn des Trainers. Dem Neunjährigen gelang dabei übrigens das bisher einzige Tor für das sieglose Kreisklassen-Schlusslicht.

„Wir haben uns intensiv auf die Halle vorbereitet und wollten unbedingt zeigen, dass wir hier nicht ebenfalls als Schießbude abgestempelt werden“, sagt Betreuer Jannik Schlotter. Er und Torsten Fuchs halten die Jungs bei Laune und richten sie wieder auf, wenn es mal wieder eine Niederlage gehagelt hat.

Doch schon in der Vorrunde der HKM musste Torwart Alexander Tammler einsehen, dass die Gegner eine Nummer zu groß waren. Denn in den fünf Spielen durfte er 22-mal den Ball aus dem Netz fischen. Und vorne musste der Gegner schon ein Eigentor fabrizieren, damit seine Vorderleute wenigstens einmal jubeln konnten. Als Schlusslicht der Staffel fanden sich die Gelb-Blauen dann in der 1. Trostrunde in Coppenbrügge wieder. Arnold: „Wir hatten uns hier durchaus Chancen ausgerechnet, die nächste Runde zu erreichen.“ Doch auch dieser Traum zerplatzte. Denn nur ein 0:0 gegen Ottenstein, aber Niederlagen gegen Hemeringen (0:1), Grohnde/Emmerthal (0:3) und SG 74 (0:6) bedeuteten das Aus. „Leider wurden wir auch hier nur Letzter. Das wirft uns aber nicht um, sondern beflügelt uns, noch mehr zu trainieren“, sagt Damian Dixon. Der Rotschopf mit englischen Wurzeln, der von Real Madrid und dessen Stürmerstar Cristiano Ronaldo schwärmt, hat sich neben Pascal Arnold bisher als gefährlichster Bisperoder Angreifer erwiesen und hätte durchaus auch schon mal ins gegnerische Tor treffen können – doch war das Schussglück bisher noch nicht auf seiner Seite ...

Bisperodes junger Torhüter Alexander Tammler (linkes Foto) hat den Ball fest im Visier.

Lange Gesichter gibt es aufgrund der fehlenden Erfolgserlebnisse auf der Bisperoder Bank (rechtes Foto).

Fotos: rhs/2



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