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Stunde der Wahrheit – OSV kommt zum Landesliga-Gipfel nach Bad Pyrmont

Ernst den Spaß verderben

Bad Pyrmont. Seinen Angriffsplan vor dem Gipfeltreffen gegen den OSV Hannover, das am Sonntag um 15 Uhr an der Südstraße angepfiffen wird, wollte Pyrmonts Spielertrainer Philip Gasde zwar nicht verraten, doch eine klare Ansage schickte er vor dem Landesliga-Duell doch schon mal Richtung Bothfeld: „Manndeckung für Fabian Ernst wird es nicht geben. So etwas fangen wir gar nicht erst an.“

veröffentlicht am 05.09.2014 um 17:06 Uhr
aktualisiert am 27.10.2016 um 20:21 Uhr

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Da wollen die Pyrmonter dem Ex-Nationalspieler im Mittelfeld am „Goldenen Sonntag“ schon eher den Spaß verderben. Denn Gasde weiß, das „Ernst nun mal der Dreh- und Angelpunkt des Spiels sein wird und vor allem bei Standards immer gefährlich ist.“ Allzu großen Respekt haben die Pyrmonter vor dem Tabellenführer trotzdem nicht, obwohl die Oststädter mit einem Team ohne Schwachstellen an die Südstraße kommen. Und der ehemalige Zweitligist bringt keine „Maurermeister“ mit. Im Gegenteil, Trainer Biniam Hadera setzt eher auf kontrollierte Offensive. Damit kann sich Philip Gasde durchaus anfreunden: „Die Taktik kommt uns entgegen und spielt uns in die Karten.“ Und am nötigen Selbstvertrauen mangelt es den Pyrmontern auch nicht. Das stärkten die Kurstädter am Donnerstag noch einmal mit einem 14:0-Sieg gegen eine schwach besetzte Lügder Stadtauswahl. „Schnell abhaken“, hieß es für Gasde nach dem lockeren Kick, bei dem sich Nils Nehrig, Anatoli Deck, Steffen Lesemann, Mariusz Polomka, Lukasz Skorski und Kapitän Hagemann in die Torschützenliste eintragen konnten.

Bei der SG Hameln 74 richten sich die Blicke nach der 2:6-Pleite gegen den OSV Hannover nur nach vorn. Die Niederlage ist abgehakt, gegen Mitaufsteiger SC Uchte (So., 15 Uhr) sind die Zeichen auf Sieg gesetzt. Die SG will sich mit drei Punkten in der oberen Tabellenhälfte zurückmelden, wie Pressesprecher Joachim Schulz mitteilte. Personelle Sorgen plagen Trainer Paul Bicknell auch nicht. Flamur Dragusha ist wieder fit, nur hinter Egzon Musliji steht ein Fragezeichen. Schulz konnte gleich eine weitere positive Meldung weitergeben. Die beiden langzeitverletzten Jannik Hilker und Manuel Ungermann haben wieder mit dem Lauftraining begonnen.

Zwei Tage nach dem Auftritt gegen Hannover 96 fährt der HSC Tündern (So., 15 Uhr) zum Aufsteiger STK Eilvese. Trainer Siegfried Motzner lässt vor der Partie keinen Zweifel auskommen: „Gegen einen unmittelbaren Gegner im Kampf um den Klassenerhalt dürfen wir nicht verlieren. Und in der Schlussphase nicht nachlässig sein.“ Denn das kostete in den Tünderaner in den letzten Spielen unnötige Gegentore und damit auch schon fest eingeplante Punkte. Pressesprecher Karsten Leonhart macht sich vor allem wegen Eilveses Torjäger Hussein Saade Gedanken: „Seinen Wirkungskreis müssen wir einengen, denn der ist vor dem Tor brandgefährlich.“kf



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