weather-image
16°
×

In Diepholz ging im Mai die Misere los / Landesligist Halvestorf seit vier Monaten ohne Sieg

Endet die SSG-Krise dort, wo sie begann?

Fußball. Ein sportliches Aushängeschild des Kreises ist in Schieflage geraten. Der Erfolg hat sich scheinbar abgemeldet, denn die Feiertage am Piepenbusch werden immer seltener.

veröffentlicht am 21.09.2011 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 15:41 Uhr

Autor:

Fußball. Ein sportliches Aushängeschild des Kreises ist in Schieflage geraten. Der Erfolg hat sich scheinbar abgemeldet, denn die Feiertage am Piepenbusch werden immer seltener. Der vorläufig letzte große Jubel war bereits am 22. Mai. Übrigens ein sonniger Sonntag, an dem die SSG Halvestorf mit einem 5:2-Triumph gegen den TuS Kleefeld den Klassenerhalt in der Landesliga endgültig perfekt machte. Da strahlten im Lager des Dorfklubs noch alle um die Wette. Und das nach einer bemerkenswerten Aufholjagd in der Rückserie auch völlig zu recht. Doch schon eine Woche später begann die Misere, wurden die Gesichter in Halvestorf immer länger und länger.

Fortan ging es nur noch bergab mit der Mannschaft von Trainer Sakir Urunow – und das bis heute. Vier Monate kein Sieg in einem Punktspiel sind eine lange Zeit. Das zehrt an den Nerven und vor allem am Selbstbewusstsein. Unfassbare Niederlagen, wie die jüngste 3:4-Pleite nach 3:0-Führung gegen den TSV Pattensen, tragen auch nicht gerade zur Beruhigung der angespannten Situation bei, sondern verstärken nur die allgemeine Verunsicherung.

Die Halvestorfer Krise begann am 29. Mai noch eher schleichend. Eine deftige 0:6-Klatsche bei der SG Diepholz und eine folgende 4:5-Pleite zum Saisonausklang gegen den TSV Burgdorf taten keinem mehr weh und wurden auch einfach nur zur Kenntnis genommen. Doch der Negativtrend setzte sich trotz der Sommerpause am Piepenbusch nahtlos fort – bis heute. Von wegen: neue Saison, neues Glück. Im Gegenteil, denn bis jetzt hat sich rein gar nichts geändert beim derzeitigen Schlusslicht. Und zieht nicht endlich einer die Notbremse, rattert der SSG-Express im Eiltempo in die Bezirksliga zurück. So viel steht fest. Aber alles hat bekanntlich auch ein Ende. Durchaus möglich, dass sich schon am kommenden Sonntag (15 Uhr) der Kreis für die SSG Halvestorf-Herkendorf wieder schließt. Ein Déjà-vu für Kapitän Josef Selensky und seine Mistreiter, denn wieder führt die Dienstreise nach Diepholz. Dort, wo das ganze sportliche Übel begann, ist die Vorgabe diesmal aber mehr als deutlich. Nicht noch einmal im Stadion am Moorweg in der Torflut versinken und dafür die Chance zur Wende mit dem ersten Saisonsieg nutzen.

Allerdings waren die letzten Auswärtsauftritte des zweifachen Bezirkspokalsiegers alles andere als eine Offenbarung. Neben dem 0:6 in Diepholz folgten in dieser Saison noch ein bitteres 0:5 in Uchte, ein 1:6 in Egestorf/Langreder und ein 1:6 in Heessel. Und was kommt jetzt?



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Kontakt
Redaktion
E-Mail: redaktion@dewezet.de
Telefon: 05151 - 200 420/432
Anzeigen
Anzeigen (Online): Online-Service-Center
Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
Abo-Service
Abo-Service (Online): Online-Service-Center
Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
X
Kontakt