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Fußball-Kreisliga: 1:6-Pleite in Latferde der Tiefpunkt

Emmerthal im Sturzflug

veröffentlicht am 16.10.2016 um 20:13 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:08 Uhr

Roland Giehr

Autor

Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

Einmal mehr mit gehobenen Ambitionen in die Fußball-Kreisliga gestartet – nun im Sturzflug ins Jammertal. Vorläufiger Tiefpunkt einer bislang völlig verkorksten Saison: Die bittere 1:6-Pleite im Gemeinde-Derby beim ewigen Rivalen FC Latferde. Der einstige Platzhirsch ist damit auch gleichzeitig seinen Status als Nummer eins im Revier los. Für Trainer Ifraim Osmani nun eine Mammutaufgabe, denn er muss die Misere schnell in den Griff bekommen?

Fakt ist: Die Mannschaft ist von den Namen bestimmt stärker besetzt, als es der momentane drittletzte Tabellenplatz eigentlich aussagt. Offensichtlich fehlt es aber trotzdem an allen Ecken und Enden, sprechen nur acht Punkte aus elf Spielen wahre Bände. Es gibt also sehr viel zu tun beim einstigen Bezirksligisten. Zwar ist ein Abstiegsplatz vorläufig kein Thema, da das immer noch sieglose Schlusslicht VfB Eimbeckhausen (1) und der Vorletzte TSV Grohnde (4) sportlich noch weniger vorweisen können – aber das muss nicht ewig so bleiben. Auf der anderen Seite wäre der Sprung ins Mittelfeld mit ein, zwei Erfolgserlebnissen für die TSG schnell geschafft. Es bleibt also spannend im Keller. An der Tabellenspitze dagegen weniger. Eintracht Afferde (31) beherrscht weiter das Geschehen im Kreisoberhaus, auch wenn der 3:0-Erfolg gegen Grohnde mehr ein Arbeitssieg war.

Erster Verfolger ist nun wieder die Spielvereinigung Bad Pyrmont II (27), die Tündern II (18) mit dem 2:0-Sieg wohl endgültig aus dem Kreis der Titelkandidaten verabschiedete. Noch längst nicht abgeschrieben sind dagegen der WTW Wallensen (25) und der FC Preußen Hameln (24). Da könnte noch was in Richtung Meisterschaft gehen – aber nur, wenn Afferde schwächelt.



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