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Kiki-Frust schnell vorbei – Önelcin zaubert Lachems Torjäger aus dem Hut

Emmerthal hat jetzt einen König

Emmerthal. Der große Frust über den noch im letzten Moment geplatzten Wechsel von Latif Kiki hat sich beim Fußball-Kreisligisten TSG Emmerthal schnell gelegt. Quasi im Eiltempo zauberte Trainer Tarik Önelcin mit Top-Torjäger Mike König einen adäquaten Ersatz aus dem Hut. „Ich wollte schon immer mal unter Önelcin trainieren, nun bietet sich die Chance. Außerdem hat die TSG hohe sportliche Ziele und da möchte ich mithelfen“, blickt König hoch motiviert in die Zukunft. Die neue Chance will er unbedingt nutzen. Denn nach seinem Winter-Wechsel von der SG 74 zum SV Lachem kam er in der neuen Umgebung nicht wie gewohnt zum Zuge. „Das hat mir keinen Spaß gemacht“, gesteht König. Selbst an eine Rückkehr nach Hameln hatte er gedacht. Nun soll in Emmerthal alles wieder anders werden. Der 26-Jährige, vor zwei Jahren noch der Topscorer der Kreisliga, will an seine alte Form anknüpfen und für zusätzlichen Schwung im Vorwärtsgang sorgen. Schließlich sind die Ambitionen beim Kreispokalsieger in der anstehenden Saison besonders groß. „Mike wird uns weiterhelfen. Wir sind sehr froh, dass er zu uns kommt“, ist Trainer Önelcin erleichtert. Latif Kiki wird bekanntlich künftig für den Kreisliga-Aufsteiger Rot-Weiß Hessisch Oldendorf stürmen. Aber was macht sein Bruder Bujamin? Auch er stand eigentlich als Neuzugang auf der Emmerthaler Liste, erschien aber am Sonntag nicht zum Trainingsauftakt. Gut möglich, dass auch er der TSG noch einen Korb gibt. Interesse soll übrigens der SV Lachem haben. ro

veröffentlicht am 30.06.2013 um 11:45 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 12:21 Uhr

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