weather-image
13°
×

Englische Woche in der Fußball-Landesliga: SG Hameln 74 empfängt Aufsteiger FCE

Eldagsen kommt – aber ohne Wehmann

Hameln. Der Dienstplan macht Eldagsens Trainer Michael Wehmann einen Strich durch die Rechnung. Weil der 41-Jährige an einer Fortbildung in der Sportschule Hennef teilnimmt, wird er die Landesligapartie gegen die SG Hameln 74 (heute, 19 Uhr) verpassen. „Ausgerechnet gegen den einzigen Gegner, den ich in- und auswendig kenne, bin ich nicht dabei. Das ist echt schade, aber nicht zu ändern“, sagt Wehmann, der an der Seitenlinie von Co-Trainer Sven-Erik Nold vertreten wird. Und von FCE-Kapitän André Gehrke, seiner rechten Hand auf dem Spielfeld. Ob Eldagsens Torjäger, der sich zurzeit mit Hüftproblemen herumplagt, gegen die SG 74 spielen kann, ist aber noch fraglich. Auch zwei, drei andere Spieler drohen laut Wehmann auszufallen. Aber für Eldagsens Coach ist das scheinbar kein Problem: „Unser Kader ist groß genug“, sagt Wehmann, der vergangene Saison als Spielertrainer noch den Hameln-Pyrmonter Kreisligisten VfB Eimbeckhausen coachte. Im Sommer wurde Wehmann in Eldagsen Nachfolger von Milan Rukavina, der mit dem FCE in die Landesliga aufstieg. Und als Aufsteiger verkaufte sich der Tabellen-9. (17 Pkt.) bisher ganz gut: „Ich hätte mir zwar zwei, drei Punkte mehr gewünscht. Aber insgesamt bin ich zufrieden“, sagt Wehmann. Deshalb will er auch die deftige 0:3-Niederlage, die der FCE zuletzt in Bavenstedt kassierte, nicht überbewerten: „Es gibt Tage, an denen gar nichts klappt. Und das war so einer in Bavenstedt. Das wird uns so schnell nicht noch einmal passieren“, sagt Wehmann. Gegen die SG 74 werden die Karten neu gemischt: „Die SG 74 ist Favorit. Aber wenn wir 100 Prozent Leistung bringen, geht was“, ist sich Wehmann sicher. Doch die Hamelner dürften etwas dagegen haben, denn der Tabellen-Siebte will den Anschluss an die Top 5 nicht verlieren. Beim 1:1 am Sonntag gegen Burgdorf konnten die 74er einerseits froh sein, dass die Partie durch den unterm Strich mehr als verdienten Last-Minute-Ausgleichstreffer von Robin Tegtmeyer nicht verloren ging. Andererseits wäre auch ein Sieg drin gewesen, wenn die Torchancenverwertung der Hamelner nicht so miserabel gewesen wäre.

veröffentlicht am 03.11.2015 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 26.10.2016 um 08:52 Uhr

„Wir müssen jetzt schnell wieder nach vorne schauen“, richtete Hamelns Co-Trainer Dirk Schumachers nach der Partie den Blick schon wieder auf das kommende Duell gegen die Wehmann-Elf: „Dienstag gegen Eldagsen wird es nicht leichter.“aro



Copyright © Deister- und Weserzeitung 2020
Texte und Fotos von dewezet.de sind urheberrechtlich geschützt.
Weiterverwendung nur mit Genehmigung der Chefredaktion.


Anzeige
Weiterführende Artikel
    Anzeige
    Anzeige
    Kontakt
    Redaktion
    E-Mail: redaktion@dewezet.de
    Telefon: 05151 - 200 420/432
    Anzeigen
    Anzeigen (Online): Online-Service-Center
    Anzeigen (Telefonisch): 05151 / 200 - 666
    Abo-Service
    Abo-Service (Online): Online-Service-Center
    Abo-Service (Telefonisch): 05151 / 200 777

    Keine Zeitung bekommen? Hier zur Zustell-Reklamation.
    X
    Kontakt