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Fußball: Durch Elfmeter-Schießen ins Halbfinale / Nettelrede fertigt Wallensen ab

Eintracht und Preussen im Pokalglück

HAMELN-PYRMONT. Es bleibt dabei, auch der Fußball-Kreispokal hat seine eigenen Gesetze. Und bei vielen Spielen sorgt oft noch eine besondere Prise Salz für den richtigen Geschmack der Pokalsuppe. Auch im Viertelfinale, wo sich die Kreisligisten Afferde und Preussen Hameln erst im Elfmeter-Schießen durchsetzen konnten.

veröffentlicht am 27.04.2017 um 21:54 Uhr

Florian Selchow - Elfmeterschütze mit starken Nerven MO
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„Typischer Pokalfight“, hieß es bei der Partie Eintracht Afferde gegen TSG Emmerthal, wo es nach 90 Minuten 4:4 (2:2) stand. Erst nach dem Elfmeter-Schießen war Afferdes 7:5-Sieg perfekt, weil Philipp Thiemer, Jannis Helmsen und Florian Selchow Nervenstärke bewiesen. Die hatte bei der TSG nur Hendrik Scheel.

Das Glück hatte auch der FC Preussen Hameln gepachtet. Den 5:4-Erfolg beim klassentieferen SV Hajen rettete Torwart Frederick Quindt, der beim Elfmeter-Schießen zweimal glänzend parierte. Hajens 1:0 durch Niklas Stehle (42.) konnte Flamur Dragusha für Preussen erst zwei Minuten vor dem Abpfiff egalisieren.

Ein Viertelfinal-Fiasko erlebte WTW Wallensen, denn der Rangdritte der Kreisliga wurde beim TSV Nettelrede vor der Pause regelrecht vorgeführt und trat die Heimreise mit einer 1:5 (0:4)-Abfuhr an. Aldin Dedeic (21./37.), Mario Rak (32.) und Jos Homeier (34.) trafen in der ersten Halbzeit für den Spitzenreiter der 1. Kreisklasse. David Roman (78.) legte nach und Jan Medewitz (73.) gelang immerhin Wallensens Ehrentreffer.

Als vierter Verein zog der VfB Eimbeckhausen ins Halbfinale ein. Das Kreisliga-Schlusslicht setzte sich mit 2:1 gegen den Liga-Kontrahenten VfB Hemeringen durch.kf

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