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Viele neue Spieler in Afferde / Fünf Langzeitverletzte zum Auftakt

Eintracht geht in die Breite, denn Trainer Scheler fehlt die Spitze

Fußball (kf). „Wir gehen in die Breite“ – so könnte der Slogan bei Eintracht Afferde heißen. Denn der Kreisligist hat zwar zahlreiche neue Spieler auf seiner Kaderliste, doch der ganz große Kracher fehlt. Reichlich Erfahrung bringt allein Trainer Andreas Scheler mit, der vom Nachbarn TB Hilligsfeld zur Eintracht wechselte. Der ehemalige Oberliga-Spieler von Preußen Hameln 07 hält in seinem ersten Trainerjahr beim Hamelner Vorstadt-Klub den Ball auch ganz schön flach: „Viele Vereine haben richtig aufgerüstet. Da können wir nicht mithalten.“ Mit einer Platzierung im Mittelfeld wäre Scheler in seinem ersten Jahr bei der Eintracht zufrieden.

veröffentlicht am 01.08.2010 um 18:42 Uhr
aktualisiert am 30.10.2016 um 05:41 Uhr

Die wichtigste Aufgabe für Scheler ist es, die vielen neuen Spieler ins Eintracht-Team zu integrieren. Das wird nicht ganz so einfach, denn den ersten Rückschlag musste er schon im ersten Punktspiel einstecken. Fuat Olgunsoy musste bei der 0:3-Auftaktniederlage gegen den HSC BW Tündern II schon mit Verdacht auf Muskelfaserriss das Spielfeld verlassen. Dazu fehlen mit Sascha Hartwig, Sumir Bayrami, Jens Lücke, Paul Wojakowski und Kai Lücke fünf Langzeitverletzte.

Die Neuen im Eintracht-Team sind für Andi Scheler aber fast durchweg bekannte Akteure, denn mit Andreas Klemme, Benjamin Hörstensmeier, Julian Schramm, Alexander Häusler, Jens Lücke, Philipp Rohrig und Routinier Stefan Pogoda folgten ihm gleich sieben Spieler von der Hamel an die Remte. „Diese Entscheidung haben die Spieler selbst getroffen. Ich habe sie wegen eines Wechsels nicht angesprochen“, rückte Scheler noch einmal gerade, um Unstimmigkeiten gleich aus dem Weg zu räumen. Sein Pass liegt übrigens weiter beim TB Hilligsfeld. „Als Spieler muss jetzt Schluss sein. In Hilligsfeld möchte ich, wenn es zeitlich klappt, nur noch ein bisschen in der Altherren mitspielen“, hat sich Scheler vorgenommen.

Doch erst einmal wartet viel Arbeit in Afferde auf ihn. „Wichtig ist, dass wir schnell zu einer kompakten Einheit finden“, gab er als erstes Ziel an. Und mittelfristig setzt man in Afferde auch wieder verstärkt auf den eigenen Nachwuchs. „Im A- und B-Jugendbereich sind gute Spieler dabei“, hat der Coach schon erkannt. Mit Daniel Hackbusch mischt der erste A-Jugendliche beim Training der ersten Mannschaft auch schon kräftig mit. Der 18-Jährige schnupperte gegen Tündern II erstmals die raue Kreisligaluft.

Dewezet-Prognose: Afferde landet auf Platz acht.



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