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Manfred Lentge ist überzeugt: „Lukas Kramer war spielberechtigt“

Einspruch eingelegt – Tündern schaltet Anwalt ein

Fußball (aro). Warum konnten die Tünderaner vor der Partie gegen den MTSV Aerzen (1:0) am ersten Kreisliga-Spieltag Lukas Kramer nicht in den elektonischen Spielberichtsbogen eintragen?

veröffentlicht am 22.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 29.10.2016 um 01:41 Uhr

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Für den Spielausschussvorsitzende des Kreisfußballverbandes, Hans-Jürgen Hartmann, ist die Antwort klar: Weil der Siegtorschütze angeblich in Deutschland nicht spielberechtigt war, stellte Hartmann beiden Vereinen einen Verwaltungsbescheid mit der neuen Spielwertung (0:5) zu. Doch die Tünderaner akzeptieren die Entscheidung nicht: „Wir haben einen Anwalt eingeschaltet und am Freitag fristgerecht Einspruch eingelegt“, bestätigte Vize-Vereinschef Manfred Lentge auf Anfrage der Dewezet-Sportredaktion.

Lentge ist felsenfest davon überzeugt: „Lukas Kramer war spielberechtigt.“ Offenbar habe der Kreisfußballverband nicht gewusst, dass die Spielgenehmigung des Spielers bereits im Juni vonseiten des NFV geprüft worden sei, nachdem Kramer für Tünderns A-Junioren am letzten Spieltag der vergangenen Landesliga-Saison beim 2:2-Unentschieden in Enzen zum Einsatz kam. „Und der Prüfung wurde damals vonseiten des NFV stattgegeben, sonst wäre das A-Juniorenspiel ja nicht mit 2:2, sondern mit 0:5 gegen uns gewertet worden“, so Lentge. „Lukas war zwar ein Jahr in den USA, aber sein Spielerpass war die ganze Zeit bei uns in Tündern.“ Deshalb könne er die Aussage von Hans-Jürgen Hartmann, dass für den Spieler lediglich für die Vereinigten Staaten ein Spielrecht vorliegt, nicht nachvollziehen. „Wie gesagt: Lukas hat sich nie abgemeldet, sein Pass war immer bei uns.“ Fortsetzung folgt …

Tünderns Vize- Vereinschef ist momentan auf den Kreisfußball-Verband nicht gut zu sprechen.



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