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07-Urgestein Friedhelm „Friedel“ Flentje erhält den Ehrenamtspreis des DFB

Einmal Preuße – immer Preuße

Hameln. An sportliche Überraschungen ist Friedhelm „Friedel“ Flentje längst gewohnt, wie zum Beispiel 1971, als er mit Preußens A-Jugend 3:1 gegen Hannover 96 gewann. Doch diesmal war er völlig baff, als er in der Dewezet lesen konnte, dass er zum diesjährigen DFB-Ehrenamtsträger für den NFV-Kreis Hameln-Pyrmont auserkoren worden war. Diese Nachricht hat den 60-Jährigen fast vom Hocker gehauen. „Erst als es Kreisfußballboss Andreas Wittrock mir schriftlich mitteilte und damit alle Zweifel ausräumte, war meine Freude über diese Auszeichnung natürlich riesengroß“, beschreibt Friedel Flentje seine Gefühle.

veröffentlicht am 28.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 05:41 Uhr

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Autor:

Rolf Henning Schnell

Zu verdanken hat es der „eingefleischte Preuße“ seinem vielseitigen Engagement beim Hamelner Traditionsverein. Von den B-Junioren bis zu den Altsenioren jagte er dort fast vier Jahrzehnte hinter dem runden Leder her und betätigte sich später auch als Spielausschussobmann. Als die Spielvereinigung in die Insolvenz ging, hielt der gelernte Vermessungstechniker aber weiter treu zur Stange und gehörte 2010 zu den Gründungsvätern des Nachfolgevereins FC Preußen.

„Als mein Stellvertreter und weiter für den Spielbetrieb verantwortlich hat er dafür gesorgt, dass wir einen guten Start hingelegt haben und sich schon bald erste Erfolge einstellten“, lobt 07-Vereinschef Wolfram Wittkopp. Er war es übrigens auch, der Flentje für die Auszeichnung vorschlug. Denn er hat sich auch in diesem Jahr wieder besonders für den heimischen Fußballsport starkgemacht. Im Juni sorgte der 60-Jährige dafür, dass es innerhalb des Projektes „Hameln in Bewegung“ zur ersten „Kindergartenmeisterschaft“ im Fußball kam. Im August stellte Flentje dann auf dem Sporttag der Hamelner Vereine die Street-Soccer-Anlage des Kreises vor, und war auch Projektleiter für die Erstellung des Rasen-Kleinspielfeldes neben dem Kunstrasenplatz am Tönebönweg. Übrigens eine ideale Spielstätte für die G- und F-Fußballer. Als es an die Sanierung des Vereinsheimes ging, war Flentje natrürlich federführend daran beteiligt. Auch die Organisation von Vereinsfesten sowie die Kooperation im Jugendbereich mit dem Zweitligisten SC Paderborn gehören zu seinen Verdiensten. Dass er noch Zeit fand, eine Wandersparte bei den Preußen zu gründen, spricht für seine Vielseitigkeit. Die Ehrung erfolgt zunächst durch den Kreis. Im März nächsten Jahres ist Friedel Flentje dann zusammen mit anderen Preisträgern des Landes zu Gast beim NFV.



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