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Wer macht bei der SG 74 Platz für Fabian Moniac: Frederik Quindt oder Artjom Grincenko?

Einer muss gehen – sonst wird es eng im Tor

Hameln. Den Luxus von gleich drei guten Torhütern leistet sich noch nicht einmal die Fußball-Bundesliga. Wer aber einen dezenten Blick in die Bezirksliga zum Spitzenreiter SG Hameln 74 wagt, der kommt dort beim lockeren Durchzählen tatsächlich auf drei. Allerdings erst in der neuen Saison. Bliebe das tatsächlich so, dann wird das aber ganz schön eng im Kasten des ambitionierten Nordstadt-Klubs.

veröffentlicht am 15.02.2014 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 03:41 Uhr

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Also: Einer muss wohl gehen. Doch wer spielt in den Planungen von Trainer Paul Bicknell keine große Rolle mehr? Bislang sind Frederik Quindt und Artjom Grincenko die Platzhirsche, aber der neue Protagonist steht mit Fabian Moniac bereits in den Startlöchern. Und dass die langjährige Halvestorfer Nummer eins im Sommer nur für einen Stammplatz auf der Bank an die Heinestraße wechselt, ist wohl ausgeschlossen. Zwar ließ Hamelns Vereinschef Thomas Thimm („Vielleicht planen wir ja auch mit drei Torhütern“) die Dinge noch völlig offen, aber wirklich Sinn würde das nicht gerade haben. Ob die SG 74 künftig nun in der Landesliga oder weiterhin in der Bezirksliga spielt, stete Unruhe wäre bei einem unzufriedenen Torhüter-Terzett fast schon vorprogrammiert. Und die kann Trainer Bicknell gewiss nicht gebrauchen.

Den Kampf um den Stammplatz zwischen den Pfosten annehmen will Frederik Quindt. „Stand jetzt ist, dass ich bleibe. Ich möchte mich weiterentwickeln und den Trainer durch Leistung überzeugen“, blickt der 20-Jährige nicht ohne Hoffnung in die neue Saison. Soll heißen: Er will spielen und nicht auf der Bank versauern. Das Torhütertalent ist aber auch längst schon bei anderen Klubs heiß begehrt. So sollen bereits die SSG Halvestorf und der SC Rinteln ihre Fühler ausgestreckt haben.

Und was macht Grincenko? Der zweite Schlussmann hat gerade eine gescheiterte Kurz-Liaison mit Rot-Weiß Hessisch Oldendorf hinter sich gebracht und dürfte nach der schnellen Rückkehr zur SG Hameln 74 nicht schon wieder das Trikot wechseln wollen. Aber auch für den 25-Jährigen gilt: Nur Bank geht gar nicht. Das Hamelner Torhüter-Lotto verspricht also noch einiges an Spannung. ro

Torhüter Artjom Grincenko. nls


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