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Angreifer Mike König kann der TSG Emmerthal erst ab Dezember helfen

Ein Torjäger auf Eis

Emmerthal. Die Personalsituation beim Fußball-Kreisligisten TSG Emmerthal ist angespannt wie selten zuvor. Und einer, der gerne helfen würde, darf nicht: Torjäger Mike König. Der Neuzugang vom SV Lachem liegt noch bis zum 1. Dezember auf Eis. „Viel zu lange,“ findet der 27-Jährige. So ganz unschuldig an seinem Dilemma ist der Stürmer aber auch nicht. Seinerzeit im Sommer hatte er nach seinem Weggang aus Lachem zunächst bei der SG 74 II schriftlich zugesagt, sich dann aber kurzfristig für einen Wechsel zum Kreispokalsieger entschieden. Mit drastischen Folgen, denn der Nordstadtklub verweigerte seinem einstigen Aufstiegshelden aus Kreisliga-Zeiten die Freigabe. „Ich kann das noch immer nicht nachvollziehen, schließlich habe ich dort keinem etwas getan“, ist Mike König mit seiner Zwangspause alles andere als zufrieden. „Wenn er immer noch nicht weiß, was er falsch gemacht hat, dann tut er uns leid. Dennoch wünschen wir ihm natürlich alles Gute“, hakte Hamelns Vereinschef Thomas Thimm die Angelegenheit ab. Ob König nun aber am 2. Dezember sein TSG-Debüt gegen Marienau geben wird, ist in erster Linie wohl auch eine Frage des Wetters. „Wenn ich Pech habe, wird dann schon nicht mehr gespielt“, orakelt er. Doch irgendwann wird es so weit sein – und dann will König Gas geben. „Ich möchte noch 20 Tore schießen“, blickt er mutig in die Zukunft. Trainer Tarik Önelcin, der nach seiner Erkrankung erst Mitte November wieder zurückkehrt, hätte wohl nichts dagegen. Mit einem König in Topform könnte Emmerthal dann in der Rückserie noch einmal ganz oben angreifen. „Da geht bestimmt noch was“, glaubt der 27-Jährige. ro

veröffentlicht am 07.11.2013 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 06:41 Uhr



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