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Bezirkspokal-Derby zwischen Bad Pyrmont und Tündern / Spielvereinigung mit Matwijow einig

„Ein Test unter Wettkampfbedingungen“

So langsam beginnt auch für Tünderns Landesligakicker wieder der Ernst des Lebens. Die Bezirkspokal-Partie am Sonntag (15 Uhr) in Bad Pyrmont ist für HSC-Coach Siegfried Motzner aber nur ein „Test unter Wettkampfbedingungen“.

veröffentlicht am 04.08.2012 um 06:00 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:05 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Stolpern will der Favorit aus Tündern aber trotzdem nicht, denn bereits in der vergangenen Saison schieden die Blau-Weißen in der 3. Runde des Bezirkspokals gegen die Spielvereinigung aus – nach Elfmeterschießen. Und das soll sich möglichst nicht wiederholen. Vier Wochen hat Motzner die Schwalben intensiv auf die neue Landesliga-Saison vorbereitet – und auch zahlreiche Testspiele absolviert, bei denen er seine Neuzugänge unter die Lupe nehmen konnte. Und von denen gibt es einige. Tobias Wulfkuhle, der vom Oberliga-Aufsteiger 1. FC Egestorf/L. an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, ist laut Teammanager Manfred Lenge „ein echter Führungsspieler“. Und mit Niklas Berndt, der von den Junioren von Hannover 96 zu seinem Ex-Klub zurückkam, haben die Tünderaner endlich wieder einen zweiten Stürmer gefunden, der an der Seite von Robin Tegtmeyer für Torgefahr sorgen soll. In Pyrmont wird Berndt allerdings aufgrund einer Rückenverletzung noch fehlen. Gleiches gilt für Thomas Maule (früher RSV Barntrup), der sich mit Knieproblemen herumplagt, und Rückkehrer Yannik Hill (bisher SSG Halvestorf), der aufgrund einer Schambeinentzündung pausieren muss. Dafür feiert Liam Reed nach seinem kurzen Intermezzo beim TuS Rohden sein Comeback im Schwalben-Trikot. Reed ist für Lentge eine „echte Alternative auf der Außenbahn“. Und auch die Talente aus der eigenen A-Jugend, wie Maximilian Barnert, Florian Fischer, Linus und Lorenz Baumjohann wittern ihre Chance. Tünderns Ziel ist wieder der Klassenerhalt. Motzners Erfolgsformel: 40 plus x. Nach Platz 9 im Vorjahr könnte es aber auch ein bisschen mehr sein.

Und auch Pyrmonts Bezirksligakicker sind fit für den Saisonstart. Diesen Eindruck hat jedenfalls Vize-Vereinschef Lars Diedrichs, der Neu-Coach Philipp Gasde ein gutes Zwischenzeugnis ausstellte: „Die ersten Eindrücke sind sehr vielversprechend.“ Die Mannschaft ziehe voll mit – „und auch die Neuzugänge sind sehr gut aufgenommen worden“. Ein weiterer Transfer ist geplant: Pyrmonts Pole Lukasz Skorski hat Kontakte zu seinem Landsmann Andrzej Matwijow (Diedrichs: „Er war in den vergangenen Jahren als Fußball-Profi in der 1. und 2. polnischen Liga aktiv“) geknüpft und ihm einen Wechsel in die Kurstadt schmackhaft gemacht – offenbar mit Erfolg. „Der Wechsel ist noch nicht perfekt, weil noch einige Formalitäten mit dem polnischen Fußball-Verband erledigt werden müssen. Aber mit dem Spieler sind wir uns so weit einig“, so Died-richs, der davon ausgeht, dass sich der Transfer noch einige Wochen hinziehen könnte. „Dienstag hat Matwijow das erste Mal mit der Mannschaft trainiert. Und auch beim Testspiel gegen Latferde war er schon dabei.“ Matwijow sei ein typischer „10er“, der aber im Mittelfeld vielseitig einsetzbar sei. Weil er aber noch nicht spielberechtigt ist, muss er auch beim Bezirkspokal-Heimspiel gegen Tündern erst mal auf der Tribüne Platz nehmen.

Pyrmonts neuer Trainer

Philipp Gasde. nls Tünderns Neuzugang Tobias Wulfkuhle. nls



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