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Hilligsfeld, Afferde und Tündern gründen Jugendspielgemeinschaft im Fußball

„Ein Schritt in die richtige Richtung“

Hameln. „Es ist ein Schritt in die richtige Richtung, aber wir sind noch lange nicht am Ziel“, sagt Tünderns Fußball-Manager Manfred Lentge. Vor einigen Tagen haben die drei Hamelner Vereine TB Hilligsfeld, Eintracht Afferde und Blau-Weiß Tündern Nägel mit Köpfen gemacht und eine Jugendspielgemeinschaft gegründet.

veröffentlicht am 16.06.2015 um 14:25 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:27 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Von der neuen Saison an wird es gemeinsame Jugendmannschaften geben – aber erst einmal nur bei den A-, C- und D-Junioren. In den restlichen Altersklassen bleibt (vorerst) alles so, wie es ist. Unterm Strich ist die neu gegründete JSG erst einmal eine Kompromisslösung.

Hintergrund: Um im Hamelner Juniorenfußball die Kräfte bei der Talentförderung zu bündeln, gab es hinter den Kulissen seit einiger Zeit zwischen mehreren städtischen Vereinen Gespräche, einen Jugendförderverein nach dem Vorbild des JFV Union Bad Pyrmont zu gründen. Aber bislang ohne den erhofften Erfolg.

Die Pläne sind erst einmal wieder in der Schublade verschwunden, weil es offenbar nicht möglich war, die Interessen der verschiedenen Vereine unter einen Hut zu bringen. Vom Tisch ist das Thema „JFV“ aber nicht.

Mit der „Allianz rechts der Weser“ haben Hilligsfeld, Afferde und Tündern jetzt zumindest die ersten Weichen für die Zukunft gestellt. Gut möglich, dass die Zusammenarbeit der drei Vereine „möglicherweise in absehbarer Zeit die Keimzelle eines Jugendfördervereins für ganz Hameln sein könnte“. Auch deshalb haben sich die drei Jugendleiter der Vereine, Andreas Schrader (Hilligsfeld), Torsten Thöneböhn (Afferde) und Bernd Mengerßen (Tündern) für die Kooperation entschieden, „weil sie aus Sicht der Klubs der einzige nachhaltige und verlässliche Weg ist, in den genannten Altersgruppen einen geordneten Spielbetrieb anspruchsvollen Fußball anzubieten und auszubauen“. Als Synergieeffekte hofft das Trio unter anderem auch auf eine optimierte Auslastung der Sportstätten sowie die Zusammenführung der Talente in den Leistungsbereichen der C- und B-Jugend-Landesliga sowie der A-Jugend-Bezirksliga. Von der JSG sollen später auch die Herrenteams der Klubs profitieren, die verstärkt auf eigene Talente setzen wollen.



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