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Bezirksliga-Aufsteiger Bisperode buhlt um ehemaligen Preußen-Kapitän

Ein „heißer Flirt“ mit Stellmacher

Bisperode. Nur ein „heißer Flirt“ oder doch schon ein kleines bisschen mehr: Was läuft nun wirklich beim TSV Bisperode mit Bastian Stellmacher? Fakt ist, der ambitionierte Aufsteiger in die Fußball-Bezirksliga hat ein großes Interesse an dem 30-jährigen Defensivallrounder vom Oberligisten 1. FC Germania Egestorf/Langreder. Das hatten zuvor aber auch schon etliche Klubs aus dem Landkreis. Allerdings ohne Erfolg. Nun aber scheint Stellmacher nicht unbedingt abgeneigt zu sein, künftig für den Dorfklub mit Herz zu spielen. Auch wenn damit im Fall der „Bisperoder Buhlschaft“ längst noch nichts entschieden ist.

veröffentlicht am 26.06.2013 um 13:23 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:37 Uhr

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Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite

„Es gibt gute Kontakte und der TSV ist auch ein interessanter Verein, aber für eine definitive Entscheidung benötige ich noch etwas Bedenkzeit“, gab der einstige Preußen-Kapitän den Status quo wieder. Soll heißen, ob er möglicherweise zusagt oder absagt, ist für ihn alles nur eine Frage der Koordination. Und da versucht Stellmacher derzeit Berufliches, Privates und den Fußball unter einen Hut zu bekommen. Und das ist für den Diplom-Kaufmann in Diensten der Postbank in Hannover gar nicht so einfach. „Es muss eben alles passen und in der Oberliga ist der Aufwand doch schon sehr groß und für mich fast nicht mehr zu packen“, denkt Bastian Stellmacher deshalb nach zweieinhalb erfolgreichen Jahren auch an einen Abschied von der „supergeilen Truppe“ aus Egestorf.

Der sportliche Aufwand in Bisperode wäre nun sicherlich geringer, der für den 30-Jährigen enorm wichtige Spaß am Fußball aber wohl nicht. „Ich habe schon viel Gutes gehört“, ist der Innenverteidiger bestens über die Abläufe im und um das Pappelstadion informiert.

In aller Stille die ersten Kontakte geknüpft hatte Manager Thilo Becker. Sollte ihm nun die Verpflichtung von Bastian Stellmacher gelingen, wäre das sicherlich der heimische Transfer-Coup des Sommers. So ähnlich sieht es auch Trainer Werner Brennecke. „Wenn Bastian tatsächlich zu uns kommen würde, wäre das fast wie ein Sechser im Lotto. Er ist ein herausragender Spieler und würde sehr gut zu uns passen“, meint der Erfolgscoach.

Ganz nebenbei käme es im Fall der Fälle auch noch zu einer sportlichen Reunion. Bisperodes Antreiber Sascha Weiner und Stellmacher spielten zuletzt vor rund 13 Jahren in einer Mannschaft. Damals bei den A-Junioren von 07. Nun heißt es aber abwarten, TSV.



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