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Tündern heute gegen Bückeburg nur Außenseiter – aber nicht chancenlos

Ein gutes Omen?

Bezirk Hannover. Tünderns Landesligakicker stehen nach einem Drittel der Saison als 13. momentan zwar auf einem Abstiegsplatz. Aber was den angepeilten Klassenerhalt angeht, macht sich Tünderns Teammanager Manfred Lentge „überhaupt keine Sorgen“: „Wir schaffen das! Abstiegskampf ist für uns ja nichts Neues.“

veröffentlicht am 16.10.2014 um 16:49 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 14:49 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Für Lentge gibt es keinen Grund zur Panik, denn zuletzt zeigte die Formkurve wieder nach oben. Das sieht man auch an den Ergebnissen gegen Bavenstedt (2:0), Alfeld (1:1) und HSC Hannover (0:0). Die Elf von Siegfried Motzner ist – nach zwischenzeitlicher Durststrecke – seit drei Spielen ungeschlagen. Warum die Tünderaner erst neun Punkte auf dem Konto haben, ist ein Rätsel. Tünderns Abwehr, die in zehn Spielen erst zwölf Gegentreffer kassierte, ist die zweitbeste der Landesliga. Trotzdem steckt die Motzner-Elf im Abstiegskampf, weil sie im Angriff zu harmlos ist. Die wenigen Chancen, die die Tünderaner haben, werden – im Gegensatz zur vergangenen Saison, als insbesondere Edward Urich (17) und Lukas Kramer (11) viele Tore schossen – nicht konsequent genutzt: „Das ist unser einziges Manko“, sagt Lentge. Auch beim HSC Hannover, als Tim Piontek kurz vor Schluss einen Freistoß an die Latte nagelte, „wäre mit etwas Glück ein Sieg durchaus möglich gewesen“. Und das macht Hoffnung für das heutige Heimspiel gegen den Oberliga-Absteiger VfL Bückeburg (20 Uhr). „Wenn wir an die starke Leistung anknüpfen, die wir gegen den HSC Hannover gezeigt haben, haben wir durchaus eine Chance“, so Lentge. Personell sieht es gut aus, denn bis auf Tobias Wulfkuhle (USA-Aufenthalt) können die Tünderaner in Bestbesetzung antreten. Auch Sebastian Kelle, der sich wochenlang mit Adduktorenproblemen herumplagte, ist wieder dabei. Somit hat Tünderns Trainer Siegfried Motzner auf der Torhüterposition die Qual der Wahl zwischen Routinier Kelle und Nachwuchskeeper Alexander Deppe, der laut Lentge am vergangenen Sonntag gegen den HSC Hannover „ein super Spiel gemacht hat“. Es ist durchaus möglich, dass Deppe auch gegen Bückeburg im Tor steht.

Zuletzt standen sich die beiden Teams in der Bezirksoberliga-Saison 2008/09 gegenüber. Damals gewannen die Tünderaner beide Partien: 2:1 zu Hause und 3:2 in Bückeburg. Vielleicht ist das ja ein gutes Omen …



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