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Torloses Landesliga-Duell zwischen Bad Pyrmont und der SG Hameln 74 / Tündern empfängt HSC

Ein Derby ohne Feuer

Bezirk Hannover. Kein Schwung und keine Tore im Landesliga-Derby zwischen der SpVgg. Bad Pyrmont und der SG Hameln 74. Am Ende eine fast logische Konsequenz, denn Torchancen wurden den 250 enttäuschten Zuschauern auf beiden Seiten nicht geboten. Die hatten an der Südstraße eher das Gefühl, dass beide Mannschaften vor dem Anpfiff des Derbys einen Neutralitäts-Pakt vereinbart hatten.

veröffentlicht am 24.04.2015 um 22:44 Uhr
aktualisiert am 31.10.2016 um 13:16 Uhr

Klaus Frye

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Sportreporter zur Autorenseite

Außer einem Kopfball von Nils Nehrig, mit dem SG-Keeper Fabian Moniac in der ersten Halbzeit wenig Mühe hatte, blieben beide Torhüter 90 Minuten beschäftigungslos. So konnte auch Hamelns Co-Trainer Dirk Schumachers der Partie nicht viel Positives abgewinnen: „Ein Spiel ohne Feuer. Die Mannschaften haben sich neutralisiert und in der zweiten Halbzeit das Resultat nur verwaltet.“ Schon vor der Pause musste SG-Coach Paul Bicknell mit Egcon Musliji und Marc-Robin Schumachers zwei Offensivkräfte auswechseln. So gingen von der SG 74, die im zweiten Spielabschnitt sogar in Überzahl agierten, keine zündenden Ideen aus. Sekunden vor dem Pausenpfiff musste Pyrmonts Steffen Lesemann, der schon nach einer halben Stunde Gelb gesehen hatte, frühzeitig unter die Dusche. Nach einem unnötigen Foul im Mittelfeld sah er folgerichtig den Gelb-Roten Karton.

Pyrmonts Spielertrainer Philip Gasde, der erneut nur die Rolle des Trainers auf der Bank übernommen hatte, zeigte sich nach dem Abpfiff mit dem müden Kick, aber vor allem mit der taktischen Leistung seiner Mannschaft nicht unzufrieden: „In der ersten Halbzeit haben wir schon in der Abwehr kompakt gestanden und haben spielerisch dominiert. Und nach der Pause in Unterzahl kein Tor kassiert.“ Zur Leistung der Offensiv-Abteilung gibt es hingegen so gut wie nichts zu berichten. Torjäger Christopher Loges hing total in der „lauen Frühlingsluft“. Vor allem, weil die Unterstützung aus dem Mittelfeld fast völlig fehlte.

Fazit: Das Derby riss keinen vom Hocker. Die Spielvereinigung blieb zum sechsten Mal nach der Winterpause ohne Torerfolg, durfte sich aber immerhin über einen mühsam errungenen Punktgewinn freuen.

HSC BW Tündern – HSC Hannover (Heute, 16 Uhr). Der Knoten soll endlich platzen. Im Jahr 2015 wartet Tündern immer noch auf den ersten Sieg. Der soll nun gegen den HSC Hannover gelingen. Quasi als vorgezogenes Geschenk für Kult-Betreuer Karsten Leonhart, der am Sonntag Geburtstag hat: „Im letzten Jahr hat es übrigens hervorragend geklappt. Daher hoffe ich, dass mir auch in diesem Jahr unsere Spieler wieder drei Punkte schenken.“ Schon gegen die SV Alfeld war ein Dreier möglich: „Wenn wir unsere Chancen optimal genutzt hätten, wären mindestens fünf Tore dabei herausgesprungen. Wir müssen uns im Abschluss einfach wieder mehr konzentrieren“, so Trainer Siegfried Motzner. „Auch gegen den HSC Hannover werden wir unsere Möglichkeiten bekommen. Wenn wir diese dann konsequent nutzen, sollte ein Erfolg möglich sein.“ Die Bilanz gegen den HSC (ein Sieg, zwei Remis) macht zumindest Hoffnung…

Bad Pyrmont - SG Hameln 74

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Quelle: awa


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