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Vollstrecker und Vorbereiter beim Bisperoder 3:0 in Hiddestorf / TSV zwischen Hoffen und Bangen

Ein denkwürdiger Tag für Jannik

Hiddestorf. Vier Punkte in der Tasche, aber war das auch schon der Aufstieg in die Bezirksliga? Nicht wirklich, denn erst am Dienstag um ca. 21 Uhr wird der TSV Bisperode definitiv wissen, in welcher Liga er künftig kickt, denn alles hängt nun vom Ausgang der Begegnung FC Boffzen gegen Eintracht Hiddestorf ab. Für die Mannschaft von Trainer Werner Brennecke eine unfreiwillige dritte Halbzeit zwischen Hoffen und Bangen

veröffentlicht am 09.06.2013 um 16:22 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 13:21 Uhr

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Kein Wunder, dass sich die Freude im Lager von Gelb-Blau nach dem 3:0-Erfolg im zweiten Relegationsspiel in Hiddestorf noch merklich in Grenzen hielt. Obwohl eigentlich niemand so richtig daran glauben will, dass Boffzen noch das Kunststück fertigbringt und Hiddestorf mit vier Treffern Unterschied besiegt, im Fußball ist bekanntlich nichts unmöglich.

Wie auch immer diese Relegationsrunde ausgehen mag, der TSV Bisperode hat seine Schularbeiten beim zweiten Versuch mit Bravour erledigt. Lautstark unterstützt von über 100 lautstarken Schlachtenbummlern übernahm der Kreisliga-Vizemeister aus Hameln-Pyrmont von Beginn an das Kommando in Hiddestorf. „Wenn wir unsere Torchancen in der Anfangsphase besser genutzt hätten, dann wäre das Spiel schon viel früher zu unseren Gunsten entschieden gewesen“, musste Trainer Brennecke den Chancen-Schlendrian seiner Mannen monieren.

Erst in der 29. Minute war dann endlich der Bann gebrochen. Nach glänzender Vorarbeit von Jannik Denker erzielte Torjäger Daniel Krikunenko den Führungstreffer. Der Jubel war kaum verhallt, da drohte aber schon Ungemach vor dem Tor von Heiko Schröer.

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  • Nicht zu stoppen: Abas Jaber (TSV Bisperode).
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  • Erleichtert: Torhüter Schröer.

Doch der Bisperoder Schlussmann bewahrte die Ruhe, parierte den Schuss von Marius Meister aus kurzer Distanz und hielt seine Farben damit im Spiel. In der 43. Minute dann die Vorentscheidung aus Sicht des TSV. Hatte er beim 1:0 noch assistiert, übernahm der überragende Denker nun die Vollstreckerrolle und schoss zum 2:0 ein. Hiddestorf warf nach der Pause zwar noch einmal alles nach vorne, doch das Bisperoder Abwehrbollwerk gab sich keine Blöße. Und so kam es noch dicker für Hiddestorfs scheidende Trainer-Legende Rudi Seedler. Nach einem schulmäßigen Konter krönte Jannick Denker (82.) seine brillante Abschiedsvorstellung im Bisperoder Trikot mit Treffer Nummer zwei.

Die Messe war damit gelesen und so blieb die gelb-rote Karte für Ioannis Lazaridis kurz vor Schluss nach wiederholtem Foulspiel auch nur eine Randnotiz. Ebenso die Tatsache, dass der TSV im Gegensatz zum Duell gegen den FC Boffzen das anschließende Elfmeterschießen mit 3:4 verlor. Kaminski und Weiner leisteten sich die beiden Fehlschüsse. rhs/ro



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