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Fußball: Nach Traumstart kommt für Hastenbeck das Derby gegen Tündern gerade recht

Duell um das Sahnehäubchen

HASTENBECK. Zum großen Fußball-Derby ist angerichtet. Auf dem Sportplatz am Reuteranger messen am Sonntag (13 Uhr) der SV Hastenbeck und der Lokalrivale HSC BW Tündern erstmals in dieser Saison die Kräfte in der Frauen-Oberliga.

veröffentlicht am 24.08.2018 um 15:40 Uhr

Bereit für das erste Oberliga-Derby der Saison: Die Frauen des SV Hastenbeck erwarten am Sonntag den HSC BW Tündern. Foto: awa/Archiv
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Wer am 27. Mai als Beobachter auf dem Reuteranger weilte, der sah nur tiefe Enttäuschung und Traurigkeit in den Gesichtern der Hastenbecker Fußball-Frauen. Denn nach der 0:1-Niederlage im letzten Saisonspiel gegen den Nachbarn HSC BW Tündern schien der bittere Oberliga-Abstieg eigentlich besiegelt. Doch die Rettung in der Not ließ nicht lange auf sich warten und ein nicht mehr für möglich gehaltenes Happy End wurde tatsächlich Wirklichkeit. Aufgrund einer notwendigen Liga-Umstrukturierung kletterte der SV Hastenbeck dann quasi doch noch durch die Hintertür wieder ins Geschehen zurück. Eine Zitter-Erfahrung, die Spielertrainerin Bianca Lity und ihre leidgeprüfte Crew aber gleich in positive Energie umwandelten. Anders ist der Raketenstart in die neue Saison wohl auch nicht zu erklären. Und wie es das Schicksal will, kommt nun auch die schnelle Chance zur Wiedergutmachung, denn schon am Sonntag (13 Uhr) reist der Kreisrivale Tündern zum Derby an. Diesmal ein Duell mit umgekehrten Vorzeichen. Sechs Punkte, 10:1 Tore, Platz zwei – der SV Hastenbeck strotzt im Moment nur so vor Selbstbewusstsein. Nur eins fehlt noch: Das oft zitierte Sahnehäubchen. Um den perfekten Start aber noch weiter zu versüßen, muss die offene Rechnung aus der Vorsaison gegen den HSC allerdings auch beglichen werden. Das wird aber gewiss kein Zuckerschlecken für die Frauen vom Reuteranger, obwohl Tünderns Trainer Alexander Stamm mit seiner personell stark veränderten Mannschaft bislang noch nichts holte und nach zwei Niederlagen aus der Kellerregion grüßen muss. Weiß auch Bianca Lity. Die vermeintliche Favoritenrolle interessiert sie deshalb auch nicht. „Ehrlich gesagt ist mir das aktuell ziemlich egal, was geschrieben oder geredet wird. Mich interessiert lediglich die gezeigte Leistung meiner Mädels und die ist in den letzten beiden Spielen insgesamt sehr ansprechend gewesen. Unabhängig vom Gegner ist es mir ein Anliegen, dass wir einen guten Ball spielen. Wenn dies dann noch von Erfolg gekrönt ist, wäre das Zucker auf dem bisher Erreichten“, stellt sie fest. Wieder im Kader sind Torfrau Luisa Siebrecht und Pauline Lorenz.

„Nach dem personellen Umbruch sind uns in den ersten beiden Pflichtspielen, trotz ordentlicher Leistungen, ein paar Flüchtigkeitsfehler unterlaufen. Ich bin gespannt, wie die Partie am Sonntag verläuft und wie weit wir in unserer Entwicklung sind“, hofft Litys Pendant Stamm derweil im Derby auf den Wendepunkt.



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