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Schlechte Aussichten für die angesetzten Nachholspieltage in der Bezirksliga

Droht ein fußballfreier Februar?

BEZIRK HANNOVER. Droht ein fußballfreier Februar? Schlechte Aussichten für die angesetzten Nachholspieltage in der Bezirksliga.

veröffentlicht am 07.02.2018 um 13:25 Uhr
aktualisiert am 07.02.2018 um 16:40 Uhr

Platz gesperrt: Schon seit Ende Oktober 2017 war ein normaler Spielbetrieb auf den heimischen Rasenplätzen nicht mehr möglich. Foto: aro
Roland Giehr

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Roland Giehr Leiter Sportredaktion zur Autorenseite
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Erst der flehende Blick nach oben zum Himmel – dann der nach unten auf den „heiligen“ Rasen. Und manchmal natürlich auch einfach mal umgekehrt. Eine leidige Prozedur, die mittlerweile fast schon zum Ritual bei den heimischen Fußballern aus der Bezirksliga geworden ist. Aber auch immer verbunden mit der gleichen bitteren Erkenntnis: Das Wetter wird nicht besser und deshalb geht wohl auch immer noch nichts auf den diversen Sportplätzen in der Heimat und der Fremde.

Und so stellt sich die Frage: Wird das etwa auch ein fußballfreier Februar? Kommt das tatsächlich so, wäre das fatal. Denn auch dieser Monat ist vom Ansetzer vollgepackt mit Nachholspielen in den beiden Staffeln. Schon am kommenden Wochenende soll der Ball nach der langen Winterpause endlich wieder rollen. Doch wer glaubt schon daran? Fällt auch weiterhin alles aus, wird das Zeitfenster nach hinten immer kleiner. Und vom möglicherweise nächsten Ausfallmonat März ist noch nicht einmal die Rede. Die Problematik ist aber auch dem Spielausschussvorsitzenden im Bezirk Hannover, Thorsten Schuschel, längst bekannt. „Wir können aufgrund der angespannten Wetterlage im Augenblick nur von Woche zu Woche planen und darauf hoffen, dass wir genügend Spiele durchziehen können. An eine Saisonverlängerung ist aber zum jetzigen Zeitpunkt überhaupt nicht zu denken“, sagt er. Gleichzeitig macht er deutlich, dass sich die Vereine letztlich aber auch bemühen müssen, um ihre Partien austragen zu können. „Und wenn es dann noch enger werden sollte im Zeitplan, gibt es auch bei weiteren Wochentagspielen keine großen Sonderwünsche mehr. Die werden dann angesetzt und fertig“, hofft Schuschel, das Terminchaos irgendwann im Griff zu haben.

Das hoffen auch die vier am ärgsten betroffenen heimischen Klubs MTSV Aerzen, Germania Hagen (beide noch 20 Spiele), SV Lachem und SSG Halvestorf (beide noch 19 Spiele). Zumindest am Piepenbusch, wo die Stadt oftmals die Plätze schon beim ersten Regentropfen sperrt, haben die Verantwortlichen schnell umgedacht und den Hamelner Kunstrasen als Ausweichplatz schon zweimal in Anspruch genommen. Wird wohl auch weiter so sein, wenn es mit dem FC Preussen keine Terminüberschneidungen gibt. Aber eben nicht jeder Verein hat eine Plastikwiese in petto.

Information

11. Februar: TSV Barsinghausen - SSG Halvestorf, Niedersachsen Döhren - SV Lachem (Staffel 3), SV Alfeld - MTSV Aerzen, Germania Hagen - SV Bavenstedt II (Staffel 4)

18. Februar: SV Lachem - SV Gehrden, FC Springe - SSG Halvestorf, (Staffel 3), VfL Borsum - Germania Hagen, MTSV Aerzen - Eintracht Afferde (Staffel 4)


20. Februar: SG Blaues Wunder - SSG Halvestorf (Staffel 3), Germania Hagen - MTSV Aerzen (Staffel 4)

24. Februar: SV Bavenstedt II - Germania Hagen (Staffel 4)
25. Februar: FC Preussen Hameln - FC Stern Misburg, SSG Halvestorf - SC Hemmingen-Westerfeld, SV Lachem - SV Arnum (Staffel 3), MTSV Aerzen - SV Alfeld, SV 06 Holzminden - Eintracht Afferde (Staffel 4)


27. Februar: SSG Halvestorf - SV Lachem (Staffel 3)

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