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Spitzenreiter gewinnt Derby gegen Halvestorf 4:2 / Vorrat und Sebastian Schmidt mit Doppelpack

Drei Ecken, drei Tore! Bad Pyrmont auf Zack

Fußball (kf). Drei Ecken, drei Tore! Die SpVgg. Bad Pyrmont nutzte die Standards im Bezirksliga-Derby gegen die SSG Halvestorf eiskalt zum 4:2 (2:2)-Sieg und natürlich zur Verteidigung des Spitzenplatzes. Der stand zumindest in der ersten Halbzeit ganz gewaltig auf der Kippe.

veröffentlicht am 28.10.2012 um 19:08 Uhr
aktualisiert am 28.10.2016 um 21:41 Uhr

Sebastian Schmidt hatte die Pyrmonter schon in der dritten Minute – natürlich nach einem Eckball – in Führung gebracht. Doch Andrei Vorrat (8.) glich postwendend aus. Halvestorf kam deutlich besser ins Spiel. Erneut Vorrat (33.) traf aus kurzer Distanz zum 2:1 für die SSG. Pyrmonts Glück, dass erneut Schmidt (36.) auf Zack war und nach einer weiteren Standardsituation zum 2:2 ausglich. Danach lief die Partie fast nur noch in eine Richtung, doch Vorrat, Josef Selensky und Jannik Schmidt scheiterten fast im Zweiminuten-Takt an Pyrmonts Schlussmann Stefan Schmidt. „Das war unsere bislang schlechteste erste Halbzeit der Saison“, musste Spielertrainer Philipp Gasde feststellen.

Entsprechend lautete sicher auch seine Pausenansprache, denn die Pyrmonter kamen deutlich aggressiver aus der Kabine. In der 52. Minute rauschte ein weiterer Eckball an der gesamten SSG-Abwehr vorbei. Andrej Matwijow bedankte sich völlig frei am langen Pfosten mit dem Treffer zum 3:2. Als Christopher Loges (58.) auf 4:2 erhöhte, waren die Verhältnisse gerade gerückt. Halvestorfs Trainer Markus Schwarz löste zwar seine Viererkette auf. Die großen Torchancen, die die Halvestorfer in der ersten Halbzeit herausgespielt hatten, blieben jetzt aber aus. Auch Matthias Günzel konnte der Offensivabteilung nicht mehr seinen Stempel aufdrücken. Die Pyrmonter gaben das Spiel nicht mehr aus der Hand. Günzel, der extra seinen Urlaub in der Türkei früher beendet hatte, war nach dem Abpfiff restlos bedient: „Da hätte ich auch im Urlaub bleiben können.“

Markus Schwarz ärgerte sich vor allem über die Gegentore nach den Standardsituationen: „So etwas darf einfach nicht passieren.“ Er hatte aber auch die Vorteile der Spielvereinigung erkannt: „Die haben einfach die Nerven bewahrt.“ Sein Pyrmonter Kollege Philipp Gasde zeigte sich nach dem Abpfiff wesentlich entspannter. „In der zweiten Halbzeit haben wir deutlich besser gespielt. Deshalb ist der Sieg auch nicht unverdient“, lautete sein Fazit.

Pyrmont: Stefan Schmidt, Tyler, Gasde, Pape, Berger (46. Skorski), Sebastian Schmidt (83. Gerigh), Nehrig, Luggeri, Diener, C. Loges, Matwijow.

Halvestorf: Moniac, Bleil, Günzel, Hau, Lehnhoff, Schmidt, Bertram, Möller, Dreyer, Selensky, Vorrat.



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