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Drei Dreierpacker: Trotz, Kowalski und Ivankovic überragen alle!

23 Tore in vier Spielen! Eimbeckhausens Dominik Trotz, Tünderns Grischa Kowalski und Wallensens Toni Ivankovic waren mit ihren Dreierpacks die Top-Torjäger des torreichen Kreisliga-Spieltages.

veröffentlicht am 22.09.2021 um 22:38 Uhr

VfB Eimbeckhausen – MTSV Aerzen II 6:1 (2:0).

Eimbeckhausen entscheidet das Kellerduell deutlich für sich und verlässt damit wieder die Abstiegsränge. Mann des Tages war heute Dominik Trotz, der einmal mehr seine Wichtigkeit für die Nordkreisler untermauerte. „Er war an so gut wie allen Toren beteiligt und hat erneut bewiesen, dass er für uns eine Art Lebensversicherung ist“, lobte Spielertrainer Michael Wehmann seinen spielenden Co-Trainer. Trotz trat bereits in der 16. Minute in Erscheinung, als sein Freistoß unhaltbar zum 1:0 abgefälscht wurde. Kurz vor der Pause legte Lukas Rüter das 2:0 nach. Die Hummetaler scheiterten mit ihrer größten Möglichkeit am überragend parierenden VfB-Fänger Mirko Köster, der im Eins-gegen-Eins rettete. „Die ersten beiden Tore sind etwas glücklich gefallen. Aerzen hat gut dagegen gehalten und es sah noch lange nicht nach einem so deutlichen Ergebnis aus“, so Wehmann. Allerdings ließ Aerzens Gegenwehr im zweiten Durchgang nach. Trotz und Anes Hot erhöhten zügig auf 4:0 – die Entscheidung. Im Anschluss krönte Trotz seine Leistung noch mit dem dritten Treffer zum 5:0, zuvor schoss Wehmann Aerzens Torhüter Karim El-Yazidi an. Zweitherren-Leihgabe Felix Schulz belohnte sein entschlossenes Nachsetzen mit einem Ballgewinn und dem daraus resultierenden 6:0. Den Schlusspunkt setzte Julian Razlaw mit dem Ehrentreffer für Aerzen. „Wir waren heute viel effektiver als der Gegner, vor allem in der zweiten Halbzeit“, wusste Wehmann, der sich angesichts dieser drei Punkte durchaus erleichtert zeigte und neben Trotz‘ Leistung auch die von Keeper Köster lobte.

Tore: 1:0 Dominik Trotz (16.), 2:0 Lukas Rüter (40.), 3:0 Trotz (52.), 4:0 Anes Hot (57.), 5:0 Trotz (68.), 6:0 Felix Schulz (74.), 6:1 Julian Razlaw (80.).

BW Tündern U23 – MTV Lauenstein 5:1 (2:0).

Tündern legt im Rennen um die Tabellenführung vor! Der TSV Großenwieden kann am Donnerstag gegen den TSV Grohnde wieder vorbeiziehen. Gegen Lauenstein setzten sich die Blau-Weißen mit 5:1 durch. „Es war über 60 Minuten ein Spiel auf Augenhöhe. Der einzige Unterschied war bis dahin: Wir haben unsere Chancen genutzt“, erklärte Tünderns Trainer Alexander Liebegott. Insbesondere in der ersten Halbzeit begegneten sich beide Mannschaften auf Augenhöhe. Für die ersten Ausrufezeichen sorgten die Gäste in Person von Frederick Giger, der einmal am stark reagierenden BW-Schlussmann Robin Bartels scheiterte und einmal das Tor knapp verfehlte (6./12.). In der Folge wurde auch Tündern in der Offensive aktiver, hatte durch Niklas Berndt und Ole Heller gute Chancen (17./20) – aus Hellers Chance resultierte ein Abseitstor. In der 32. Minute zielte Groscha Kowalski besser und vollendete einen sehenswerten Angriff über die rechte Seite zum 1:0, nachdem MTV-Angreifer Giger Minuten zuvor noch im Verbund von Bartels und Daniel Kallies entscheidend beim Abschluss gestört wurde. Nur 180 Sekunden später stand es 2:0, Berndt vergoldete eine erfolgreiche Pressingsituation der Hausherren. Nach dem Seitenwechsel legte Tündern abermals nach – Kowalski erhöhte auf 3:0 und sorgte für scheinbar klare Verhältnisse. Doch Lauenstein gab nicht auf. Timo Renziehausen verkürzte auf 1:3 und drei Minuten später wäre ein verunglückter Rückpass von Nico Walter, der über Keeper Bartels hinweg flog, fast zum 3:2 im eigenen Netz gelandet. „Da hatten wir durchaus Glück“, atmete Liebegott durch. Seine Mannschaft zeigte auf diesen Weckruf eine zügige Reaktion: Berndt brachte mit dem 4:1 die Entscheidung (67.). „Danach war das Spiel entschieden. Lauenstein ist nicht mehr bis an die Grenze gegangen und wir haben es souverän und spielerisch ansehnlich runtergespielt“, so Liebegott, der noch den Dreierpack von Kowalski (77.) bejubeln durfte. Ein Sonderlob verdiente sich neben Kowalski auch Marvin Schulte aufgrund einer defensiv starken Leistung.

Tore: 1:0 Grischa Kowalski (32.), 2:0 Niklas Berndt (35.), 3:0 Kowalski (48.), 3:1 Timo Renziehausen (55.), 4:1 Berndt (67.), 5:1 Kowalski (77.).

SC RW Thal – VfB Hemeringen 0:5 (0:2).

Aufgrund der 0:5-Niederlage gegen Hemeringen droht Thal den Anschluss an das untere Mittelfeld zu verlieren. Die Rot-Weißen verbleiben mit vier Zählern auf dem vorletzten Abstiegsrang, während Hemeringen als Elfter bereits acht Punkte Vorsprung hat. In einer zerfahrenen ersten Halbzeit, die von vielen Fouls und Diskussionen geprägt wurde, legten die Hemeringer mit 2:0 vor. Manuel Hothan und Nico Kuhlmann bewiesen die Effektivität der Gäste, während Thal mit der eigenen Chancenverwertung haderte. „Der Unterschied war heute, dass Hemeringen viel effektiver, viel cleverer war als wir. Wir haben spielerisch durchaus überzeugt, aber daraus viel zu wenig gemacht“, bedauerte Thals Vorsitzender Thomas Möller, der zusätzlich mit ansehen musste, wie Mensur Muslijaj mit dem Pausenpfiff einen Platzverweis sah. Nach dem Seitenwechsel drängten die Rot-Weißen in Unterzahl auf den Anschluss, erarbeiteten sich ein zunehmendes Übergewicht – doch Tore sollten daraus nicht entstehen. „Abgesehen von einem guten Freistoß von Alexandros Kontaxes, der leider knapp daneben ging, wurden wir nicht zwingend“, so Möller. Stattdessen sorgte Maximilian Ringleff mit dem 3:0 für die Entscheidung. Die anschließenden Tore von Karsten Wieneke und Cedric Klein ließen den Sieg aus Möllers Sicht zu hoch erscheinen. „Nach dem 0:3 haben wir aufgemacht, bis dahin war es nicht so deutlich wie es am Ende aussieht. Für uns ist die Niederlage bitter, wir hatten uns natürlich nach der 1:2-Niederlage gegen Azadi Hameln was anderes vorgenommen“, resümierte Möller, der Kontaxes als Führungsspieler lobte: „Er kämpft unermüdlich, geht immer voran.“

Tore: 0:1 Manuel Hothan (16.), 0:2 Nico Kuhlmann (21.), 0:3 Maximilian Ringleff (71.), 0:4 Karsten Wieneke (80.), 0:5 Cedric Klein (90.).

Besonderes: Gelb-Rot für Thal Mensur Muslijaj (45.).

WTW Wallensen – TuS Rohden 5:0 (0:0).

Deutlich wurde es auch auf der Thüster Platte. Wallensen untermauerte insbesondere im zweiten Durchgang seine besser werdende Form. „Man sieht, dass wir den schwierigen Saisonstart langsam hinter uns lassen. Das hat heute richtig Spaß gemacht, die Mannschaft hat ansehnlichen Fußball geboten“, war WTW-Sprecher Dominik Heintz rundum zufrieden. Im ersten Durchgang war es vor allem Rohdens Keeper Stefan Dreier zu verdanken, dass es torlos in die Kabinen ging. „Alles, was aufs Tor kam, hat er gehalten. Das war wirklich beachtlich, was er da teilweise noch rausgekratzt hat“, lobte Heintz den Torwart auf der anderen Seite. Nach dem Seitenwechsel brachen jedoch alle Dämme und selbst Dreier war angesichts der Wallenser Chancenflut nun machtlos. Mirko Wulf eröffnete in der 53. Minute den Torreigen, Toni Ivankovic feuerte einen 30 Meter-Hammer unhaltbar zum 2:0 ins Tor, wieder Wulf traf den Pfosten, Ivankovic überrumpelte die mauerbildenden Rohdener mit einem Freistoß zum 3:0, Martin Gröhlich zeigte mit dem 4:0 auch im dritten Spiel in Folge seine Torjägerqualitäten und Ivankovic setzte seiner Leistung erneut per Freistoß die Krone auf, als er einen 25 Meter-Freistoß ins Eck beförderte. 5:0. „Die Jungs finden in die Spur“, stellte Heintz erfreut fest und verabschiedete sich in den Abend.

Tore: 1:0 Mirko Wulf (53.), 2:0 Toni Ivankovic (55.), 3:0 Ivankovic (66.), 4:0 Martin Gröhlich (74.), 5:0 Ivankovic (76.). awa



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