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Bicknell-Elf mischt nach 2:1-Sieg in Springe in der Bezirksliga weiter ganz oben mit

Dragushas Doppelpack lässt SG 74 jubeln

Manchmal braucht ein Trainer auch ein bisschen Glück. Das gilt auch für Paul Bicknell. Wie der Trainer der SG Hameln 74 nach dem 2:1-Sieg in Springe der Dewezet verriet, sollte Flamur Dragusha – der als Doppeltorschütze zum Matchwinner avancierte – erst gar nicht von Beginn an spielen. „Ich wollte Flamur eigentlich auf der Bank lassen“, so Bicknell. Nur weil sich sowohl Saher Abou-Moulig als auch Anatoli Deck beim Aufwärmen beide eine Zerrung zuzogen, rutschten Dragusha und Paul Walz kurz vor den Anpfiff noch in die Startelf des Hamelner Nordstadtklubs, der nach dem Sieg in Springe Tabellenführer war – zumindest für einen Tag.

veröffentlicht am 20.10.2012 um 20:56 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 21:52 Uhr

aro

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Sportreporter zur Autorenseite

Springe machte der SG 74, bei der der eingewechselte Abou-Moulig kurz vor Schluss die Ampelkarte sah, das Leben ganz schön schwer. Damit hatte Bicknell („Ein Picknick hatte ich hier auch nicht erwartet“) gerechnet. Schließlich war der Wienecke-Klub vor dem 11. Bezirksliga-Spieltag Zweiter. Und dementsprechend selbstbewusst trat der FCS auch auf. Die SG 74 war spielbestimmend, aber Springe hatte die besseren Torchancen. Doch Ruven Klimke, der nach einem Eckstoß per Kopf das 2:1 (70.) erzielte, gelang lediglich der Anschlusstreffer. Dementsprechend enttäuscht war der Ex-Preuße: „Wir waren ein gleichwertiger Gegner. Einen Punkt hätten wir mehr als verdient gehabt, aber zum Schluss hat uns das Glück gefehlt“, so Klimke. „Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen“, sagte FCS- Coach Markus Wienecke, der von einer „unglücklichen Niederlage“ sprach. Doch Dragushas Doppelpack (34., 65.) brachte die SG 74 auf die Siegerstraße. Sowohl Mike König, der nur den Pfosten traf, als auch Egcon Musliji, dessen Heber übers Tor ging, hätten die zwischenzeitliche Zwei-Tore-Führung sogar noch ausbauen können. „Es war ein hartes Spiel für uns“, gab Bicknell hinterher zu. „Aber meine Jungs haben alles gegeben und bis zum Schluss gefightet. Mehr kann ich nicht verlangen.“

So schön jubelt der Matchwinner: Flamur Dragusha traf beim 2:1-Sieg der SG 74 in Springe doppelt und legte so den Grundstein zum Erfolg.

Foto: aro



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