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SSG Halvestorf und Germania Hagen trennen sich 2:2-Unentschieden / Schwarz enttäuscht, Sölla nicht

Dieses Remis fühlt sich wie eine Niederlage an

Viel Kampf, viel Krampf. Das Bezirksliga-Derby zwischen der SSG Halvestorf und Germania Hagen war ein typisches Keller-Duell, das wohl keinen Sieger verdiente.

veröffentlicht am 09.09.2012 um 20:14 Uhr
aktualisiert am 12.01.2017 um 22:03 Uhr

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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Während Hagens Coach Dirk Sölla mit dem 2:2 (0:1) gut leben konnte, war für SSG-Trainer Markus Schwarz das Remis eine gefühlte Niederlage: „Wir haben heute zwei Punkte verloren. Zu Hause muss man so ein Spiel gewinnen.“ Das stimmt zwar, doch am Ende konnte die Schwarz-Elf sogar froh sein, die Partie nicht verloren zu haben. Das sah auch Sölla so.

Enttäuscht war Hagen Coach aber nicht: „Diesen Punkt haben wir uns erkämpft und auch verdient.“ Nennenswerte Torchancen waren in der ersten Hälfte Mangelware: Nach dem 0:1 von Georgios Konstantinidis (25.) köpfte Halvestorfs Andrei Vorrat den Ball an den Pfosten. Wesentlich mehr hatten beide Teams nicht zu bieten, weil sich die Spieler oft in den Zweikämpfen aufrieben. Direkt nach dem Seitenwechsel verhinderte Halvestorfs Keeper Fabian Moniac, der einen Schuss von Robert Dunikowski glänzend parierte, einen 0:2-Rückstand. Seine Glanzparade wirkte wie ein Hallo-Wach-Effekt, denn die SSG hatte danach einige gute Chancen den Ausgleichstreffer zu erzielen – nutzte sie aber nicht. Besser machte es Matthias Günzel: Der Kapitän drosch den Ball aus 20 Metern zum 1:1 (66.) in die Maschen. Kurz darauf hatte Eugen Fabrizius, der frei vor Hagens Keeper Niklas Frye auftauchte, das 2:1 auf dem Fuß. Sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei. Wie schon bei der 1:2-Niederlage in Springe wurde auch diesmal die miserable Chancenauswertung der SSG bestraft. Doch nach dem 1:2 (79.) durch Robert Dunikowski gab die SSG nicht auf. In den Schlussminuten stand Schiedsrichter Sven Sölter im Mittelpunkt: Erst gab er für Halvestorf einen indirekten Freistoß, den Günzel in die Hagener Mauer schoss. Dann zeigte er auf den Elfmeterpunkt, weil Patrick Roefs Halvestorfs Kapitän im Strafraum zu Fall brachte. Eine Konzessionsentscheidung, weil sich die SSG durch zwei nicht gegebene Handelfmeter benachteiligt fühlte? Günzel ließ sich die Chance nicht entgehen und verwandelte den Strafstoß (89.) sicher. In der Nachspielzeit hätten sowohl Miguel Nunes als auch René Hau den Siegtreffer erzielen können. Es blieb aber beim 2:2.

SSG Halvestorf: Moniac, Bleil, Schmidt (46. Schimanski), Vorrat, Bierwirth (80. Lehnhoff), Fabrizius (80. Dreier), Hau, Möller, Günzel, Bertram, Meyer.

Germ. Hagen: Frye, Stuckenberg, Gutaj, Martensen (60. Rihn), Trompa, Heetel, Kleine (66. Steinwedel), Mundhenk, Konstantinidis (46. Nunes), Roefs, Dunikowski.



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