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Hallenfußball: Tündern gewinnt Finale gegen Lachem im Neunmeterschießen

„Dieser Sieg ist für Leo“

SALZHEMMENDORF. Mit dem Triumph beim Volksbank-im-Wesertal-Cup in Salzhemmendorf hat der HSC Blau-Weiß Tündern die Qualifikation für den 11. Dewezet-Supercup perfekt gemacht. Mit 177 Punkten sind die Schwalben jetzt Tabellendritter – hinter dem SV Lachem (201) und dem TSV Barsinghausen (182).

veröffentlicht am 14.01.2018 um 17:09 Uhr
aktualisiert am 14.01.2018 um 17:50 Uhr

So schön jubelten die Tünderaner nach dem Turniersieg in Salzhemmendorf. Foto: nls
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Andreas Rosslan Sportreporter zur Autorenseite

Was für ein Finale furioso! Das Endspiel des Volksbank-im-Wesertal-Cups in Salzhemmendorf zwischen dem HSC Blau-Weiß Tündern und dem SV Lachem war an Spannung kaum zu überbieten und wirklich nichts für schwache Nerven. Am Ende gewannen Tünderns Schwalben mit 9:8 nach Neunmeterschießen.

Dabei sah der SV Lachem in der Neuauflage des Hoppe-Cup-Endspiels schon wie der sichere Sieger aus. Das Team von Trainer Tarik Önelcin führte durch die Treffer von Seyhmus Karayilan und Yalcin Ulus bereits mit 2:0. Nach dem 2:1 durch Tünderns Kapitän Tim Piontek rettete Ugur Aydin mit seinem Last-Minute-Treffer zum 2:2 sein Team ins Neunmeterschießen. Nachdem Tim Piontek (Tündern) und Egcon Musliji (Lachem) jeweils einmal verschossen hatten, traf Ugur Aydin zum 9:8. Anschließend scheiterte Lachems Flamur Dragusha an Tünderns Keeper Sebastian Kelle, der den ersten Turniersieg der Schwalben in dieser Hallen-Saison festhielt.

„Wir wollten uns für Leo unbedingt für den Supercup qualifizieren. Das haben wir durch den Turniersieg geschafft“, widmete Matchwinner Ugur Aydin den Erfolg Tünderns kürzlich verstorbenen Pressesprecher Karsten Leonhart. Das Endspiel ist laut Aydin ein hartes Stück Arbeit gewesen: „Lachem ist für mich zurzeit die beste Hallenmannschaft, die schwer zu verteidigen ist. Aber wir haben das ganz gut gemacht. Wenn man am Ende im Neunmeterschießen gewinnt, ist auch immer Glück dabei.“ Lachems Coach Tarik Önelcin machte aus seiner Enttäuschung keinen Hehl: „Wir haben alle Spiele klar gewonnen, nur das Endspiel haben wir im Neunmeterschießen verloren. Das ist bitter. Bei einer 2:0-Führung und 12:2 Torschüssen hätten wir eigentlich gewinnen müssen.“ Dritter wurde Halvestorf – vor Barsinghausen, Lauenstein, Wallensen und den beiden Überraschungsteams aus der 1. Kreisklasse, GoLüWa und Flegessen.

Im Krankenhaus: Osterwalds Kapitän Marius Grosser. Foto: nls
  • Im Krankenhaus: Osterwalds Kapitän Marius Grosser. Foto: nls


Wadenbeinbruch! Saison-Aus für Osterwalds Kapitän


Der Pechvogel des Turniers war Osterwalds Kapitän Marius Grosser, der sich in der Vorrunde am Samstag ohne Fremdeinwirkung so schwer verletzte, dass die Partie gegen Lauenstein beim Stand von 0:4 fünf Minuten vor dem Ende abgebrochen wurde. Die bittere Diagnose bei der Untersuchung in der Klinik: Wadenbeinbruch und Riss des Syndesmosebandes. „Ich werde am Montag operiert“, sagte Grosser, der sich via Facebook für die zahlreichen Genesungswünsche bedankte. Für ihn ist die Fußball-Saison damit vorzeitig beendet.



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